Leslie Suganandarajah
Dirigent Leslie Suganandarajah ist ein natürlicher Kommunikator und bringt in seine Darbietungen sowohl auf der symphonischen als auch auf der Opernbühne reichlich Charisma, Energie und Sensibilität ein. Kürzlich wurde er zum designierten Musikdirektor des Theaters Freiburg ernannt, mit einer anfänglichen fünfjährigen Amtszeit ab 2027/28, ist seit 2019 Musikdirektor des Salzburger Landestheaters und seit Herbst 2026 Chefdirigent der Konzerte des Oldenburgischen Staatstheaters.
26/27 beendet Suganandarajah seine achtjährige Amtszeit in Salzburg, wo er das Repertoire von Richard Strauss, von Weber, Humperdinck, J. Strauss, Tschaikowski, Gounod, Vivan & Ketan Bhatti und Peter Eötvös mit Produktionen von Humperdincks Hänsel und Gretel, Offenbachs Robinson Crusoe und Adolphe Adams Giselle erforscht. In Oldenburg baut seine erste Saison auf Kernsinfonien von Bruckner, Beethoven, Mozart und Schubert auf, wobei auch Faures Requiem hervorgehoben wird und in einer neuen Produktion von Beethovens Fidelio gipfelt.
Zu seinen jüngsten und bevorstehenden Gastauftritten zählen das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio, das Calgary Philharmonic, das BBC Philharmonic, das BBC Symphony, das Royal Philharmonic Orchestra, das Brucknerorchester Linz, das Aachener Symphony Orchestra, das Göttinger Symphonie Orchester, das Berliner Konzerthausorchester, das MDR Sinfonieorchester, das WDR Funkhausorchester, die Robert-Schumann-Philharmonie in Chemnitz, der Norwegische Rundfunk, das National Symphony Orchestra of Ireland, das Ulster Orchestra sowie sein Debüt an der Volksoper Wien mit der Leitung von J. Strauß / M. Eisenreichs Aschenbrödel Traum.
Als starker Verfechter von Bildung und Mentoring fühlt sich Suganandarajah geehrt, seine Zusammenarbeit mit den Landesjugendsinfonieorchesters Hessen (LJSO) als Chefdirigent fortzusetzen, mit Tourneen, die 2027 beginnen. Als kleines Kind floh Suganandarajahs Familie vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka und ließ sich in Deutschland nieder, wo er mit Klavier-, Flöten- und Orgelunterricht begann. Er studierte an den Musikhochschulen in Hannover und Lübeck und schloss sein Dirigierstudium an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar ab. 2011 wurde er in das Deutsche Dirigentenforum aufgenommen und erhielt das Hermann-Hildebrandt-Stipendium für junge Dirigenten, was zu seiner Ernennung zum Assistenzdirigenten bei Michael Sanderling und dem Dresdner Philharmonikern für die Saison 2014–15 führte. Vor seiner Zeit in Salzburg hatte er Kapellmeister-Positionen in Koblenz und Linz inne.