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Etta Braukmann

Etta Braukmann arbeitete nach ihrer Meisterprüfung im Herren- und Damenschneiderhandwerk in Düsseldorf als Gewandmeisterin im Oldenburgischen Staatstheater. 

Zuvor hatte sie das klassische Schneiderhandwerk in Rastede gelernt und erste Berufserfahrungen im Atelier für Herrenmaßanfertigung in Hamburg erhalten. Internationale Erfahrungen sammelte sie in der Kostümabteilung des Canadian Stage Theatre in Toronto, bei der Modedesignerin Serraf in Toronto sowie beim italienischen Herrenbekleidungsunternehmen D’Avenza di Roma in Carrara. Anschließend absolvierte sie ein Mode- und Kostümbildstudium in Düsseldorf. In dieser Zeit gewann sie auch Einblicke in das Bühnengeschehen der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und realisierte Kostümprojekte, unter anderem für die Bayreuther Festspiele »Meistersinger von Nürnberg« und die Vlaamse Opera in Antwerpen »Les Liaisons dangereuses«. Studienreisen zu Kunstausstellungen führten sie nach New York, Amsterdam, Otterlo, Kassel und Venedig. In Weimar entwarf sie das Kostümbild für das Musical »Mephisto« unter der Regie von Jürgen Lorenzen im Theaterkubus im Park an der Ilm.

Von 2009 bis 2018 war sie als selbstständige Gewandmeisterin und Kostümbildnerin tätig und realisierte viele verschiedene Kostümprojekte für Veranstaltungen auf freien Bühnen und kulturelle Veranstaltungen. Im Mai 2018 übernahm sie die Position der Obergewandmeisterin am Oldenburgischen Staatstheater und leitet seitdem die Kostümabteilung mit ihren hauseigenen Schneiderwerkstätten und Fundus. Sie prägte das visuelle Erscheinungsbild zahlreicher Inszenierungen der Sparten Oper, Schauspiel und Ballett am Oldenburgischen Staatstheater maßgeblich. Während dieser Zeit war sie auch weiterhin als Kostümbildnerin kreativ tätig. So entwarf sie die Kostüme für das Schauspiel »Die Wiedervereinigung der beiden Koreas« (2020/21) sowie für Antoine Jullys Choreografie »Verklärte Nacht« und die aktuelle Ballettproduktion »Der Nussknacker«.

Eine Einrichtung des Landes Niedersachsen

Das Oldenburgische Staatstheater wird gefördert von der

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