„Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich – Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“
Finissage der Ausstellung “Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich - Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme”
Zum Abschluss der Ausstellung über den ehemaligen Oldenburger Intendanten führt Kurator Torsten Israel noch einmal durch die umfangreiche Präsentation, die sich über das gesamte Vorderhaus erstreckt. Dabei gibt er vertiefende Einblicke in Mordos facettenreiches Leben, seine künstlerische Arbeit und die historischen Zusammenhänge, die sein Schaffen geprägt haben. Die Finissage bietet eine letzte Gelegenheit, offene Fragen zu stellen und interessante Hintergründe zu erfahren.
Witterungsbedingt muss die Führung am Samstag, 10.1.26 um 13:00 Uhr, leider entfallen.
Mit freundlicher Unterstützung der Oldenburgischen Landschaft
Über Renato Mordo
Der Regisseur und Bühnenschriftsteller Renato Mordo war einer der vielseitigsten Theatermacher der Jahrzehnte zwischen 1910 und 1960. Er arbeitete u. a. in Wien, Dresden und Darmstadt. In Oldenburg war er von 1920-1923 Generalintendant. Künstlerisch brachte er das Haus auf den Weg der Moderne. Auch von seinen strukturellen Initiativen – darunter der Gründung der Opernsparte – profitiert es bis heute. Vom NS-Regime aufgrund seiner jüdischen Abstammung ins Exil getrieben, konnte er in Prag, Athen, Ankara und Tel Aviv an seine Erfolge anknüpfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete er die Mainzer Oper.
Die Ausstellung bringt einen Überblick über das gesamte Leben und Schaffen Mordos. Sie erstreckt sich über die Foyers der beiden Häuser des Staatstheaters und kann jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn besichtigt werden.