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Regina van Berkel

Regina van Berkel ist seit 24 Jahren als freischaffende Choreografin und Kostümbildnerin tätig. Ihre Arbeit ist von einer Einheit und Gleichwertigkeit zwischen Klang, Bild, Raum, Musik und Bewegung geprägt. Ihre Bewegungssprache besteht aus einem feinsinnigen und außergewöhnlichen Gleichgewicht zwischen Ruhe und eruptiver Energie sowie bizarren und stilisierten Momenten.

1998 wurde sie von Samuel Wuersten, dem künstlerischen Leiter des Holland Dance Festival, eingeladen ein Solo für das Festival zu kreieren. Es wurde mit dem „Zilveren Theaterdansprijs van de Vereniging van Schouwburg- en Concertgebouwdirecties” ausgezeichnet.

Daraufhin hatte Van Berkel die Gelegenheit, mit vielen wunderbaren Tanzkompanien in ganz Europa sowie in den USA zu arbeiten, beispielsweise mit dem Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg, dem Göteborg Ballet, dem Nederlands Dans Theater I, dem Cedar Lake Contemporary Ballet, Introdans, dem Ballett der Theater Koblenz, Mainz, Augsburg oder Hagen.

Darüber hinaus arbeitet van Berkel immer wieder gerne mit den jungen Talenten verschiedener Tanzakademien, wie beispielsweise bei Codarts in Rotterdam, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, der University of the Arts in Zürich oder an Produktionen für zahlreiche Kunstplattformen und Tanz- und Musikfestivals in Deutschland, der Schweiz, Kanada und den Niederlanden, unter anderem für das Holland Dance Festival, das Schweizer Steps Festival, das Gelderland NJO Muziekzomer Festival oder das Heiner Goebbels Festival. 

Alle pandemiebedingten Limitationen umarmend, gelang es ihr 2020 mit der Performance-installation sustained resonance durch ein ausgeklügeltes Konzept, Publikum und Tänzer in der Eusebius Kirche Arnheim zu vereinen. Mit in a reflective landscape entwickelte sie hieraus eine Theaterversion.

Van Berkel erhielt ihre Tanzausbildung in der ehemaligen Nachwuchsförderung des Nederlands Dans Theater unter der Leitung von Ivan Kramer und an der Rotterdamse Dans Akademie. Sie begann ihre Tanzkarriere 1989 bei Djazzex in Den Haag und kam als Tänzerin mit zahlreichen und unterschiedlichsten Bewegungstheorien in Berührung. Sie tanzte bei Jan Fabre in Antwerpen, und ging 1992, gefördert durch ein Stipendium, nach New York, um sich dort noch weiter als Tänzerin zu entwickeln. Zeitgleich erhielt sie den „Aanmoedigingsprijs van Stichting Dansersfonds ’79“. Ihr Ziel als Tänzerin bei William Forsythes Ballett Frankfurt zu arbeiten, erreichte sie 1993, wo sie bis 2000 als Solistin mit voller Hingabe an vielen Kreationen beteiligt war. Anschließend an diese Phase arbeitete sie mit Saburo Teshigawara in Tokio.

Mit diesem Hintergrund entwickelt und vertieft van Berkel kontinuierlich ihre Visionen, Theorien und Erkenntnisse als Choreografin weiter. In ihren Produktionen arbeitet sie eng mit dem Installationskünstler, Bühnen- und Lichtdesigner Dietmar Janeck zusammen. Für die BallettCompagnie Oldenburg kreieren sie Expressive Slide

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