Olga von Wahl
Olga von Wahl studierte Bühne und Kostüm am Mozarteum in Salzburg, an der Akademie der Bildenden Künste München und an der UDK in Berlin bei Achim Freyer. Nach dem Studium nahm sie an Aktionen des Performancetheaters R.A.M.M.-Theater und an Interventionen im öffentlichen Raum von URBAN-DIALOGUE teil.
Engagements führten sie u. a. an das Schauspielhaus Hamburg, das Thalia Theater, das Theater Bochum, die Staatsoper Stuttgart, an die Staatsoper Unter den Linden mit »Des Esels Schatten« (Regie: Vera Nemirova), nach Oxford mit »3 Originale« (Regie: René Pollesch) und an die Opéra National de Bordeaux mit der Oper »Nijinskys Tagebuch«.
In der Regie von Christian Poewe gestaltete sie am Theater Ulm den Raum für »Der Vetter aus Dingsda«. Es entstanden mit Carl-Christian Andresen Ausstattungen für »Die Zauberflöte“ und »Dinorah« (Regie Geertje Boeden). Eine lange Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Regisseur Kay Link, u.a. für »Giove in Argo«, »Der Freischütz«, »Hello, Dolly«, »Die schöne Helena« am Theater an der Wien / Kammeroper sowie die Händel-Opern »Oreste« und »Xerxes« am Oldenburgischen Staatstheater.
Mit der Regisseurin / Choreographin Amy Share-Kissiov schuf sie die Produktion »FALCO-The Spirit Never Dies« und 2025 das sehr erfolgreiche Tanzmusical »Chicago«. Im selben Jahr fand die Premiere von »Faust« an der Staatsoper Varna unter der Regie von Vera Nemirova statt.
Die Operette »Im weissen Rössl« (Regie: Guta Rau) ist ihre zweite Produktion am Oldenburgischen Staatstheater. In Vorbereitung befindet sich gerade »La Boheme« (Regie: Isabel Hindersin) und die Oper »Life of Insects« (UA) unter der Regie von Oksana Taranenko. Die Premiere findet im Juni 2026 an dem Kyjiwer Nationalen Akademischen Theater der Operette statt.