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Lilia Pocitari

Lilia Pocitari stammt aus Chișinău, Moldau, und wurde in eine renommierte Musikerfamilie hineingeboren. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, bei denen immer wieder ihre Sensibilität, natürliche Autorität und brillante Virtuosität hervorgehoben wurde.

Ihren internationalen Durchbruch erzielte sie 2023 mit dem Gewinn des ersten Preises bei der Bartók World Competition in Budapest, wo ihr auch der Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes zugesprochen wurde. Die Entscheidung der Jury fiel einstimmig. 2025 wurde sie mit dem Zweiten Preis bei der Seoul International Violin Competition ausgezeichnet.

Seitdem feiert Lilia Pocitari zunehmend Erfolge als Solistin und Kammermusikerin. Sie hat u.a. Violinkonzerte von Bartók, Tschaikowsky, Schostakowitsch, Paganini und Mozart mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Ungarischen Rundfunks, Concerto Budapest, dem Sinfonieorchester von San Remo, dem Philharmonischen Orchester von Turku und dem Wiener Kammerorchester aufgeführt. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Julian Rachlin, András Keller, János Kovács und Delyana Lazarova zusammen. Ihre Interpretationen werden für ihre perfekte Balance zwischen intellektueller Klarheit und leidenschaftlicher Ausdruckskraft gewürdigt. Als engagierte Kammermusikerin konzertierte Lilia mit Künstlern wie Julian Rachlin, Denis Kozhukhin, Sarah McElravy und Eckart Runge.

Nach ihrem Bachelorstudium in der Klasse von Ilya Konovalov in Tel Aviv absolviert Lilia derzeit ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Prof. Ulf Wallin. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie auch in Meisterkursen bei Geigern wie Pinchas Zukerman, Christian Tetzlaff, Vadim Gluzman, Silvia Marcovici und Shmuel Ashkenazy.

Lilia spielt eine Violine von Nicola Bergonzi aus dem Jahr 1779, die ihr großzügigerweise von Alpha Capital zur Verfügung gestellt wird.

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