Lars Marcel Braun
Lars Marcel Braun wurde in Aachen geboren und wuchs in Seoul, Oakland und Lexington auf. Seit 2023 ist er als freischaffender Regisseur tätig. In seiner Arbeit erforscht er Bühnenwelten, in denen Figuren zwischen Realität und Illusion gefangen sind. Nach seinem Debüt an der Oper Graz in der österreichischen Erstaufführung von Oscar Strasnoys »Geschichte« folgten weitere Arbeiten – Repertoire wie Uraufführungen – u. a. an der Semperoper Dresden, beim steirischen herbst, am Theater Winterthur, am Landestheater Detmold sowie beim Milkshake Festival in Amsterdam.
Er studierte Musikwissenschaft und Slawistik in Zürich und arbeitete währenddessen als Statist an der Oper, wo er erstmals mit dem Theater in Berührung kam. Nach Hospitanzen und Assistenzen wurde er auf persönliche Einladung von Barrie Kosky von 2014 bis 2017 als Spielleiter an die Komische Oper Berlin engagiert. Zu seinen Mentoren zählen unter anderen David Alden, Andreas Homoki, Eva-Maria Höckmayr, Jan Philipp Gloger, Kirill Serebrennikov, Ted Huffman und Nanine Linning. Seine Tätigkeit als freier Regiemitarbeiter führte ihn an renommierte Theater und Institutionen weltweit.
Lars Marcel Braun ist Stipendiat der Akademie Musiktheater heute (Jahrgang 2024–2026). In der Spielzeit 2025/26 inszeniert er erstmals am Oldenburgischen Staatstheater.