Vincenzo Raponi

Vincenzo Raponi wurde in Latina, Italien geboren, machte einen Abschluss in Psychologie und begann anschließend als Lichtdesigner am Theater für die Company „Il Baule“ zu arbeiten. Zunächst war er 16 Jahre lang für das Schauspiel tätig und gab dann sein Debut als Lichtdesigner für die Oper. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er mit dem Regisseur Pier Luigi Pizzi zusammen, dessen Arbeiten von klassischen bis hin zu modernen und zeitgenössischen Werken reichen. Vincenzo Raponi entwarf auch das Licht für u.a. Werner Herzogs ‚Die Zauberflöte‘, ‚Der fliegende Holländer“ und ‚I due Foscari‘ sowie in der Regie von Giorgio Marini für die Oper ‚The Capulets and the Montagues‘ und die Schauspiele ‚Happy Eyes‘ und ‚The Twins‘, Mit dem Regisseur De Simone entwickelte er das Licht für ‚Turandot‘ zur Wiedereröffnung des Petruzzelli Theaters. Im Bereich Tanz und Ballett war er an mehreren Produktionen von Luca Veggetti sowie Roberto Bolle beteiligt. Er beleuchtete die Madonna dei Pellegrini von Caravaggio und auch für zahlreiche Ausstellungen in Rom, Rimini und Forli schuf er das Lichtdesign. Darüber hinaus entwirft er auch die Beleuchtung architektonischer Werke wie das Hotel Ca' Sagredo am Canale Grande in Venedig sowie die Kirche Santa Maria Immacolata in Rom und das St. Stephanus Fresko in Martellago. 2016 kreierte er das Lichtdesign für ‚Norma‘ und ‚Madama Butterfly‘ in der Regie von Lorenzo Amato sowie in San Carlo ‚Butterfly‘ in der Regie von Pippo Delbone und ‚Aida‘ in der Regie von Franco Dragone; für Neapel entstand Rossinis ‚Otello‘ in der Regie von Amos Gitai. 2017 folgten Arbeiten in Florenz und Rom. Dort nahm er auch einen Lehrauftrag für Lichtdesign an der Kunstakademie Rom RUFA auf. Am Oldenburgischen Staatstheater kreiert er das Licht für „Am Ende unser Schatten“ in der Choreografie von Luca Veggetti.