Tobias Ribitzki

Nach seinem Studium der Theater- und Medienwissenschaft in Bochum war Tobias Ribitzki als Regieassistent und Spielleiter am Linzer Landestheater, an der Staatsoper Hannover und zuletzt an der Komischen Oper Berlin engagiert.
Barrie Kosky und ‚1927‘ übertrugen ihm die szenische Einstudierung ihrer ‚Zauberflöte‘ in Los Angeles, Minneapolis, Madrid, Helsinki, Warschau, Philadelphia, Athen und Rom. Eigene Inszenierungen schuf Ribitzki seit 2008 zunächst am Landestheater Linz. Seit 2011 inszenierte er regelmäßig an der Jungen Oper Hannover, darunter Uraufführungen von Stefan Johannes Hanke und die Uraufführung ‚Freunde!‘ von Peter Androsch, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Es folgten in der Cumberlandschen Galerie Poulencs ‚La Voix Humaine‘ und in der Staatsoper Hannover Mozarts
‚La clemenza di Tito‘ und Donizettis ‚L'elisir d'amore‘. An der Komischen Oper Berlin inszenierte er 2017/18 die Uraufführung der ‚Bremer Stadtmusikanten‘ von Attila Kadri Şendil, am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen 2018/19 Humperdincks ‚Königskinder‘.

Tobias Ribitzki war Semifinalist beim Ring Award 14 mit ‚Der Freischütz‘. Mit der Komponistin Snezana Nesic schrieb er die Oper ‚The rain passed over‘, die ausschnittsweise in Montréal und vollständig konzertant in Hannover uraufgeführt wurde. Im Januar 2020 führt ihn sein Weg erneut an die Philharmonie Luxembourg, im Frühjahr 2020 feiert seine Inszenierung von Verdis ‚La forza del destino‘ am Anhaltischen Theater Dessau ihre Premiere.

Mit seiner Inszenierung von ‚Venus and Adonis‘/‚Dido and Aeneas‘ stellt sich Tobias Ribitzki erstmals am Oldenburgischen Staatstheater vor.

Venus and Adonis / Dido and Aeneas (Regie)