Rodula Gaitanou

Die Athener Regisseurin Rodula Gaitanou absolvierte zunächst ein Violinstudium am Konservatorium in ihrer Heimatstadt. Im Anschluss studierte sie Musikwissenschaft an der Universität La Sorbonne in Paris, Opernregie an der Universität Paris 8 – Saint Denis und ließ sich am Laboratoire d’Étude du Mouvement der École Internationale De Théâtre Jacques Lecoq ausbilden. Danach war sie Stipendiatin des Jette Parker Young Artist-Programms des Royal Opera House in London. Erste Inszenierungen erarbeite sie u. a. für die Paris 8 Opéra, das Linbury Studio des Royal Opera House, das King’s Head Theatre, das Royal Conservatoire of Scotland, die British Youth Opera und für die Guildhall School of Music and Drama. Es folgten Inszenierungen von ‚L’isola disabitata‘ (nomminiert für zwei Helpmann Awards 2013 in Australien) für das Royal Opera House und das Hobart Baroque Festival, ‚Così fan tutte‘ und ‚La Cenerentola‘ für die Griechische Nationaloper, ‚Tosca‘ für die Xi’an Concert Hall in China, ‚La Cenerentola‘ für das Teatro Verdi di Trieste, ‚Pagliacci‘ für das Teatro Nacional São Carlos, Lissabon, ‚Ariadne auf Naxos‘ für Göteborgs Operan, ‚Guillaume Tell‘ für die Victorian Opera, Australien, ‚Lucia di Lammermoor‘ (nominiert für den CPH Award 2019) für die Opera Hedeland, Dänemark, ‚Vanessa‘ (nominiert für den Irish Times Theatre Award 2017), ‚L’oracolo‘, ‚Mala vita‘ und ‚Don Quichotte‘ für die Wexford Festival Opera und ‚Pique Dame‘, ‚La traviata‘ und zuletzt ‚Un ballo in maschera‘ für die Opera Holland Park, London. Rodula Gaitanou war in der Kategorie ‚Regisseur*in des Jahres 2019‘ der International Opera Awards nominiert. Mit ihrer Inszenierung von ‚Un ballo in maschera‘ am Oldenburgischen Staatstheater gibt Rodula Gaitanou ihr Deutschlanddebüt und inszeniert in der weiteren Spielzeit 2019/20 außerdem ‚La clemenza di Tito‘ an der Nationaloper Bergen, Norwegen und ‚Carmen‘ am Opera Theatre of Saint Louis, USA.

www.rodulagaitanou.com