Benoît Dugardyn

Benoît Dugardyn studierte Architektur an der Universität Leuven. Nach Stationen als Technischer Direktor am Brüsseler Opernhaus La Monnaie und an der Vlaamse Opera in Antwerpen war er seit 2001 ausschließlich als Bühnenbildner tätig.

Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen ‚Werther‘, ‚La belle au bois dormant‘, ‚Hänsel und Gretel‘ an der Opéra-Théâtre Metz-Métropole und ‚Manon Lescaut‘ (Auber) an der Opéra Royal de Wallonie. In Zusammenarbeit mit Regisseur Stephen Lawless entstanden u. a. die Produktionen ‚Der Freischütz‘ (Viriginia Opera), ‚Der fliegende Holländer‘ und ‚Otello‘ (Korea National Opera), ‚Carmen‘ und ‚Faust‘ (Santa Fe), ‚Salome‘ (Portland Opera / Virginia Opera), ‚Iolanta / Francesca da Rimini‘ sowie ‚Orfeo ed Euridice‘ (Theater an der Wien), ‚Der Rosenkavalier‘ (Bolshoi Theater Moskau), ‚La traviata‘ (Theater Magdeburg), ‚Anna Bolena‘, ‚Roberto Devereux‘ und ‚Maria Stuarda‘ (Dallas Opera), ‚Ariodante‘ (Händel-Festspiele Halle) und ‚Der Ring des Nibelungen‘ (Theater Nürnberg).
Weitere wichtige Stationen seiner Karriere waren u. a. das Théâtre La Monnaie in Brüssel, die Opera Royal de Wallonie, die Vlaamse Opera, das Gran Teatre del Liceu Barcelona, die Opernhäuser in Liège, Limoges, San Francisco, Los Angeles, Pittsburgh und Santa Fe, die Canadian Opera Company Toronto, Israeli Opera Tel Aviv, das Royal Opera House Covent Garden, die Glyndebourne Festival Opera sowie die Innsbrucker Festwochen für Alte Musik.

Mit ‚Lucia di Lammermoor‘ kommt in Oldenburg die letzte Produktion des Künstlers auf die Bühne, der im März 2018 verstarb.