Johannes Leander Maas

Johannes Leander Maas wurde 1996 in Tübingen geboren, lernte Klavier und Klarinette und entdeckte sehr bald seine Liebe zur Oper und zum Gesang, sodass er schon mit 14 Jahren Gesangsunterricht nahm und noch zu Schulzeiten Jungstudent an der HMDK Stuttgart bei Prof. Ulrike Sonntag wurde. Bei ihr nahm er nach seinem Abitur im Jahr 2015 auch sein reguläres Gesangsstudium mit den Schwerpunkten Lied und Musiktheater auf.

Bereits während des Studiums sammelte der Tenor auch außerhalb der Hochschule Bühnenerfahrung: u. a. als Grimoaldo in Händels ‚Rodelinda‘ im Wilhelmatheater Stuttgart, als Don Basilio in ‚Le Nozze di Figaro‘ in Reutlingen sowie als Durand in Jommellis Oper ‚Il cacciatore deluso‘ in Tübingen. Mit großer Leidenschaft widmete er sich zudem regelmäßig dem Liedgesang. 

2016 wurde er als jüngster von fünf Stipendiaten von der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft ausgewählt, ein Gedenkkonzert anlässlich des 50. Todestages des großen Tenors zu gestalten.

Seit Sommer 2020 gehört Johannes Leander Maas als Mitglied des Opernstudios zum Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters, wo er sich als Gomatz in ‚Zaide‘ dem Oldenburger Publikum vorstellte und bald u. a. als Orpheus in ‚Orpheus und die Zauberharfe‘ und als Torquemada in ‚Die Spanische Stunde‘ zu erleben sein wird sowie als junger Tenor in einer ganz besonderen Meisterklasse: bei Maria Callas.