ENTWEDER - ODER

ICH WEISS NICHT, WAS ICH WOLLEN SOLL

PREMIERE - 21.03.2020 | 16 UHR | EXERZIERHALLE
WEITERE VORSTELLUNG - 22.03. | 16 UHR


Ich sitze am Straßenrand.
Der Fahrer wechselt das Rad.
Ich bin nicht gern, wo ich herkomme.
Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre.
Warum sehe ich den Radwechsel mit Ungeduld?
(Bertolt Brecht)


Alle Menschen kennen Situationen, in denen sie nicht wissen, welche Entscheidung sie treffen sollen. Das, was wir haben, ist nicht mehr stimmig; das aber, was wir wollen und wünschen, hat noch keine Form angenommen. Größere Entscheidungen müssen reifen und brauchen Zeit. Doch es gibt auch alltägliche Entscheidungen, die wir sofort im Moment treffen müssen. Der Wecker klingelt: Aufstehen oder noch ein paar Minuten liegenbleiben?Müsli oder Schokocroissant zum Frühstück? Nehme ich heute das Fahrrad oder den Bus? An welcher Schlange im Supermarkt stelle ich mich an?
Das sind etwa 20 000 Entscheidungen pro Tag. Und dann kommen da auch noch die unbewussten Entscheidungen dazu. Was wäre, wenn ich nicht wüsste, wie man einen Schuh anzieht? Weiß ich nicht. Wir fragen uns: Was soll ich wollen? Weiß ich nicht.Können wir etwas gleichzeitig wollen und nicht wollen oder etwas mit seinem Gegenteil wollen? Weiß ich nicht, weiß ich nicht. Wie entscheiden wir uns? Weiß ich doch nicht!Welche innere Stimme spricht da eigentlich die ganze Zeit mit mir? „Bei mir sind es zwei Stimmen, sie sitzen im Gehirn und sehen aus wie zwei kleine Mini-Gehirne. Sie gehören zusammen. Manchmal streiten sie sich und dann bekomm ich Kopfschmerzen.” (Rana)

 

Leitung: Schreiber, Gronewold, Meißner - mit: Herraez Torio, C. Kernebeck, M. Kernebeck, Lafata, Sarrazin, Taşbaş, Ural; Bergwitz, Dziallas, Fischer, Gauger, Hansen, Janssen, Masemann, Svenson

WILD.

PREMIERE - 14.03.2020 | 17.30 UHR | EXERZIERHALLE
WEITERE VORSTELLUNG - 15.03. | 15 UHR

„Endlich keine Hausaufgaben mehr. Und kein Zimmeraufräumen. Und kein Staubsaugen. Und keine Schule. Und so lange wach bleiben, wie man will.[…] Und so viel Quatsch machen, wie man will. Und endlich keinen Ärger mehr von den Lehrern. Und keine Eltern mehr. Und jetzt machen wir KRACH!“ (Textauszug der Stückentwicklung ,WILD‘.)

An dem Abend, als sie ihre Wolfspelze tragen und nichts als Unfug im Kopf haben, finden sich zwölf Kinder in einem unbewohnten Wald wieder. Keine Erwachsenen, keine Schule, keine Regeln. Wild und stürmisch genießen sie ihre Freiheit, toben, lachen,schreien, tanzen, rennen und sind so wild, wie sie nur wollen. Doch was kommt nachdem Wildsein? Wer macht ihnen Essen? Wo sollen sie schlafen? Die Kinder versuchen,eine Gemeinschaft zu bilden, an der sich jede*r beteiligen muss. Nur was, wenn sich ein Kind nicht an die Regeln hält? Wie gehen die Kinder mit Enttäuschungen, Misserfolgen und Konflikten um? Was bedeutet es eigentlich, wild zu sein und macht es immer nur Spaß?  

Leitung: Abo-Mostafa, Köster — mit: Engelmann, Grabow, Hansen, Hoang, Meyer, Ripken; Aden, Becker, Fengler, Friese, Lüers, Owda, Reinmold, Schippers

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Sa 10 — 14 Uhr
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