LA CENERENTOLA

Gioachino Rossini (1792 — 1868)

Dramma giocoso in zwei Akten
Text von Jacopo Ferretti
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

„Drei äußerst anregende, rasante Stunden fahren Orchester, Ensemble und Regie auf. Axel Köhler hat ein modernes Märchen auf die Bühne des Staatstheaters gezaubert [...]“ (BILD Bremen)

Wer kennt es nicht, das unglückliche Stiefkind, das von seiner Familie wie eine Magd gehalten wird? Sei es in der amerikanischen Cinderella-Version mit Kürbis-Kutsche oder der „ruckedigu“-tönenden Erzählung der Gebrüder Grimm – seit Jahrhunderten rührt Aschenputtel die Herzen von Jung und Alt. Das muss sich auch Gioachino Rossini gedacht haben, als er 1816 die durchaus berechtigte Frage seines Librettisten „Würden Sie den Mut haben, eine Cinderella zu komponieren?“ selbstsicher mit „Ja!“ beantwortete. Heraus kam eine musikalische Adaption des Stoffes, die jeglicher Zauberkraft abschwört und ganz auf menschliche Tugenden setzt. An die Stelle der guten Fee tritt der philosophische Alidoro, der die „Cenerentola“ Angelina mit Kleid und Schmuck, vor allem aber mit Selbstvertrauen und dem Glauben an das Gute ausstattet. Darüber hinaus hilft ein Kleider- und Identitätentausch des Prinzen Don Ramiro und seines Dieners Dandini, die Guten im Töpfchen von den Schlechten im Kröpfchen zu unterscheiden: Wer auch den Diener heiraten würde, kann das Herz nur am rechten Fleck haben.

Diese inhaltliche Gewichtung macht ‚La Cenerentola‘, so Rossini-Experte Richard Osborne, zur „menschlichsten aller großen Komödien Rossinis“. Entsprechend groß ist auch der musikalische Reichtum des Werkes mit gefühlvollem Belcanto und virtuosen Koloraturen. Nach einem überaus erfolgreichen ‚Il barbiere di Siviglia‘ an der Oper Graz widmet sich der Regisseur Axel Köhler im 150. Todesjahr Rossinis nun diesem Folgewerk des Komponisten.

 

 

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Besetzung

Musikalische Leitung: Vito Cristofaro/ Carlos Vázquez
Regie: Axel Köhler
Bühne und Kostüme: Arne Walther
Einstudierung Chor: Felix Pätzold
Licht: Ernst Engel/ Sofie Thyssen
Dramaturgie: Christina Schmidl
Don Ramiro: Philipp Kapeller
Dandini: Daniel Moon
Don Magnifico: João Fernandes
Tisbe: Melanie Lang
Angelina: Hagar Sharvit
Alidoro: Tomasz Wija
Statisterie des Oldenburgischen Staatstheaters
Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters
Oldenburgisches Staatsorchester

Termine

Wiederaufnahme— 07.09.2018

01.11. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 01.11. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
25.11. 15.00 Uhr

Abendbesetzung

am 25.11. 15.00 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
04.12. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 04.12. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
15.12. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 15.12. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
letzte Vorstellung:
19.12. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 19.12. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.

Dauer

170 Minuten

Spielstätte

Großes HausAnfahrt

Kurzeinführung