Les Paladins

Comédie-ballet in drei Akten

von Jean-Philippe Rameau (1683 — 1764)
Libretto von Jean-François Duplat de Monticourt

in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Eigentlich streiten Paladine ritterlich, unerschrocken und tapfer an der Seite ihres jeweiligen Herrschers für eine bessere Welt. Nicht selten jedoch haben sie auch mit ganz persönlichen Liebesproblemen zu kämpfen, wie der legendäre „Rasende Roland“ – oder wie Atis in ‚Les Paladins‘, der seine geliebte Argie aus den Fängen ihres Vormunds Anselme befreien möchte. Der jedoch will sein Mündel lieber tot als inden Armen eines anderen sehen. Zwar gelingt es Atis und den Paladinen zunächst mit einem Trick, Argie aus der Gewalt Anselmes zu befreien, doch der greift entschlossen zu den Waffen und ist nur noch durch Mantos Zauberei zu bezwingen…

Die 1760 in Paris uraufgeführte Oper nach Motiven von La Fontaine und Ariost mutet stilistisch wie ein Kaleidoskop aus Comédie und Tragédie lyrique, aus Parodie, Märchen, Pastorale, Commedia dell’arte und Ballett an. Diese ungewöhnliche Vielgestalt ist der Grund, warum die Oper zunächst auf Unverständnis stieß und heute als Rameaus spannendstes Bühnenwerk gilt: „Nichts im 18. Jahrhundert ist schwerer als Rameau und nichts ist komplexer als ‚Les Paladins‘“, resümiert der französische Dirigent und Barockspezialist Alexis Kossenko, der sich dieser Herausforderung mit großer Begeisterung stellt. Ihm zur Seite steht ein französisch-belgisches Regie-Team, zu dem auch der aus Paris stammende Oldenburger Ballettdirektor Antoine Jully gehört: Mit seiner in die Handlung integrierten BallettCompagnie macht er aus ‚Les Paladins‘ eine veritable Ballettoper ganz in Rameaus Sinne.

Diese durch und durch französische Opernproduktion, die erstmals eine druckfrische Neuedition von ‚Les Paladins‘ umsetzt, wurde vom führenden französischen Institut für Barockmusik, dem Centre de musique baroque in Versailles als besonders förderungswürdig ausgewählt.

 

 

Eine Koproduktion mit:

Besetzung

Musikalische Leitung: Felix Pätzold/ Alexis Kossenko
Inszenierung: François de Carpentries
Choreografie: Antoine Jully
Ballettmeisterin: Carolina Francisco Sorg
Bühne/ Kostüme: Karine Van Hercke
Einstudierung Chor: Felix Pätzold
Licht: Sofie Thyssen
Dramaturgie: Stephanie Twiehaus
Nérine: Sooyeon Lee
Orcan: Tomasz Wija
Anselme : Ill-Hoon Choung
Manto, eine Fee: Philipp Kapeller
Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters
Oldenburgisches Staatsorchester

Termine

Premiere — 16.02.2019

16.02. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 16.02. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
19.02. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 19.02. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
14.03. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 14.03. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
23.05. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 23.05. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
28.05. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 28.05. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
31.05. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 31.05. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
06.06. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 06.06. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
23.06. 18.00 Uhr

Abendbesetzung

am 23.06. 18.00 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.
Zum letzten Mal:
26.06. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 26.06. 19.30 Uhr

...siehe BESETZUNG obenstehend.

Spielstätte

Großes HausAnfahrt