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Gott

Gott

von Ferdinand von Schirach


„Das ist die Qualität des Stückes wie auch der Inszenierung, die, in einem schlichten Bühnenbild gehalten, unaufgeregt zum Nachdenken, zu einer eigenen Haltung zwingt. […] Kräftiger, anhaltender Applaus, auch für die Regie.“ (Kreiszeitung)

Nach seinem Welterfolg ‚Terror‘ stellt Ferdinand von Schirach in seinem neuen Stück ‚Gott‘ wieder eine der brennendsten Fragen unserer Zeit: Gibt es einen guten Tod? Hat der Mensch das Recht, selbst über sein Ende zu bestimmen? Anfang diesen Jahres traf das Bundesverfassungsgericht dazu ein Grundsatzurteil: Jeder Mensch hat das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Und dieses Recht schließt auch die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen.

Aber auch wenn der Weg für die Legalisierung der Beihilfe zum Suizid nun frei ist, die ethische Debatte hat damit gerade erst begonnen. Wie bei ,Terror‘ nutzt Schirach die klare Dramaturgie einer Verhandlung, um Winkelzüge und Fallstricke moralischer, religiöser und juristischer Fragen auszuloten und gerade dadurch einen Prozess des Nachdenkens auszulösen. Diesmal ist es der Deutsche Ethikrat, in dem sich Sachverständige aus Medizin, Theologie und der Rechtswissenschaft versammeln, um grundsätzliche Fragen des menschlichen Selbstverständnisses zu stellen. Es geht darum, inwieweit das Sterben zum Leben dazugehört, wie Sterben gestaltet und palliativ begleitet werden kann und ob es zur Freiheit des Menschen gehört, seinem Leben selbst ein Ende zu setzen. Über die Empfehlung des Ethikrats stimmt am Ende, wie schon bei ‚Terror‘, das Publikum ab.

Die Ergebnisse der Abstimmungen aller Vorstellungen der Theater, die ‚Gott‘ auf dem Spielplan haben, finden sich auf der Website www.gott.theater.

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