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Spielplan

Mathias Vidal

Nach dem Studium der Musikwissenschaft in Nizza nahm Mathias Vidal ein Gesangsstudium bei Christiane Patard in Paris auf, das er 2003 abschloss. Noch in demselben Jahr war er Preisträger des Centre Français de Promotion Lyrique und wurde 2007 als Entdeckung der Klassikszene:  als „Révélation Classique de l’ADAMI“ gefeiert.

Einen besonderen Schwerpunkt legt der Tenor/Haute-contre in seiner Arbeit auf das Barockrepertoire und pflegt ein enges musikalisches Verhältnis zu Komponisten wie Claudio Monteverdi, Henry Purcell, Jean-Philippe Rameau, Jean-Baptiste Lully, Francesco Cavalli, André Campra oder Joseph Bodin de Boismortier. Auch liebet er das Belcanto-Fach und singt nicht nur Paraderollen wie Almaviva im ‚Barbier von Sevilla‘, Ernesto in ‚Don Pasquale‘ oder Ramiro in ‚La Cenerentola‘, sondern hat auch eine große Schwäche für unbekanntere, vor allem französische Werke wie ‚Le Dilettante d'Avignon‘ von Jacques Halévy, ‚Les Chevaliers de la Table Ronde‘ von Hervé oder ‚La Fille de Madame Angot‘ von Charles Lecocq. Die große Bandbreite seines Interesses und Könnens zeigt sich darin, dass er zudem für Werke des 20. und 21. Jahrhunderts sowie für Uraufführungen ein vielgeladener Gast ist.

Als gefragter Konzertsänger tritt Mathias Vidal mit Spezial-Ensembles und Orchestern wie Les Musiciens du Louvre, Les Talens Lyriques, L’Arpeggiata, La Cappella Mediterranea oder Les Nouveaux Caractères auf und arbeitet dabei regelmäßig mit den Forschungs- und Kultureinrichtungen Palazzetto Bru-Zane in Venedig und dem Centre de Musique Baroque de Versailles zusammen. Seine Arbeit führt ihn durch ganz Europa, Asien, die USA und nach Russland, zudem ist auf zahlreichen Einspielungen zu hören.

Im Herbst 2021 ist er neben Opernengagements in Lausanne, Toulouse, Paris und in vielen Konzerten im Oldenburgischen Staatstheater als Abaris in ‚Les Boréades‘ und als Ernesto in ‚Don Pasquale‘ zu erleben. 

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