Peter Pan

von J. M. Barrie

Eurythmie – Musik – Malerei – Bildhauerei 40 Jahre Freie Waldorfschule Oldenburg
Die Freie Waldorfschule Oldenburg wird 40 Jahre alt – Zeit sich zu zeigen.

Nach 12 Jahren an ihrer Waldorfschule präsentieren Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihres „künstlerischen Abschlusses“, was sie in den Fächern Eurythmie, Musik und den bildenden Künsten gelernt haben. Der Abend beginnt im Oldenburgischen Staatstheater mit Eurythmie zu „Peter Pan“ von J. M. Barrie mit kleinem Orchester. In einer ausgedehnten Pause werden Steinskulpturen und Portraitmalerei im Foyer präsentiert. Im Anschluss singen und musizieren die Schüler und führen dabei Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart auf der Bühne des Kleinen Hauses des Oldenburgischen Staatstheaters auf.

Zur Eurythmie:
Die Eurythmie ist ein Tanz, der Anfang des 20. Jahrhunderts entstand, als das klassische Ballett nicht mehr die einzige Form des Tanzens auf den Bühnen blieb. Diese Tanzkunst gibt es als Unterrichtsfach für die Schüler der 1. bis 12. Klasse an allen Waldorfschulen der Welt. Das Fach begleitet die 12. Klasse also seit dem Beginn ihrer Schulzeit. Viele klassische Musikstücke und etliche Balladen und Gedichte wurden in dieser Zeit eurythmisch bewegt und schließlich aufgeführt. In diesem Jahr zeigt die Klasse die Geschichte „Peter Pan“ des englischen Schriftstellers James Matthew Barrie in einer Übersetzung von Lea Sonnhoff. Der Text wird von den Schülerinnen und Schülern rezitiert und getanzt. Musiklehrer Uwe Schneeweiß komponierte extra zur Handlung Musik, die die Stimmungen der einzelnen Figuren unterstreicht. So gibt es einen Piratensong, Celesta-Motive der klingenden Elfe Tinkerbell und Meerjungfrauen säuseln süßliche Melodien. Die Eurythmie schult in hohem Maße die Teamfähigkeit, denn in dem Moment, wenn 36 SchülerInnen sich zusammen bewegen, ist dies eine Grundvoraussetzung.

Zur Musik:
Das übergeordnete Ziel des Musikunterrichts der 12. Klasse ist die Ausbildung der ästhetischen Urteilsfähigkeit. Ein Schwerpunkt bildet dabei die eigene künstlerisch-praktische Tätigkeit im Oberstufenchor, im Klassenverband und ggf. in außerschulischen Ensembles. So hat die 12. Klasse im ersten Halbjahr an den Proben und der Aufführung der „Carmina Burana“ von C. Orff erfolgreich mitgewirkt. Im zweiten Halbjahr wurden im Kontext eines Überblicks über die Musikgeschichte kleinere Chorsätze von der Renaissance bis zur Gegenwart erarbeitet. Beiträge von verschiedenen kleineren Ensembles und einige Beispiele aus der Popularmusik ergänzen das Programm.

Zur Steinbildhauerei:
Aus verschiedenfarbigem Marmor entstehen aufrechte ungegenständliche Formen. Ruhe, Bewegung und Dynamik werden sichtbar und erlebbar. Die Oberflächengestaltung macht Flächenverläufe erkennbar und der Feinschliff gewährt Einblicke in die Steinstruktur: Organische Plastik erinnert an Gewachsenes und spricht die Phantasie an!

Zu Zeichnungen und Malerei:
Der Kunstkurs der Klasse 12 und seine Ausstellung thematisieren „Gesicht und Porträt – Individuum – Individualität – Gemeinschaft“. Junge Menschen haben einen Hang zu gerade dem Thema. Mit den Porträts erprobten sie unterschiedliche Techniken: das Zeichnen mit Bleistift, Grafit und Kohle, Aquarell und schließlich als Königsgattung – die Ölmalerei. Die Vielfalt ist willkommen; es geht darum den persönlichen künstlerischen Ausdruck zu entdecken, ob naturalistisch-realistisch, experimentell oder phantasiebetont. Neue Erfahrungen schärfen die Wahrnehmung der menschlichen Züge, Körper und des Charakters auch dank Empathie zwischen Menschen, was beim Malen vor dem Modell etwas ganz Besonderes ist. Im besten Fall entstehen mit Bildern „Liebeserklärungen“. Der Gemeinschaftsgeist der Klasse und eine zusammenhängende Erzählung der unterschiedlichen Bilder werden schließlich in der Planung, mit dem Kuratieren und im Aufbau der Ausstellung Wirklichkeit.

 

Termine

09.06. 19.00 Uhr

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Di — Fr 10 — 18 Uhr
Sa 10 — 14 Uhr
0441.2225-111

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