Familienkonzerte

ab 8 Jahren

Alle Familienkonzerte in der Reihe KlangHelden auch im Abonnement 'Große Helden' 

13.12.2015

Professor Florestan und Maestro Eusebius packen aus: Georg Friedrich Händel

1. Familienkonzert

Großes Haus

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„Das ist doch der mit der Feuerwerksmusik“, hört man oft, wenn Händels Name fällt. Aber das ist längst nicht alles: Der gefragte Komponist war eng dem englischen Königshaus verbunden, wirkte selber als erfolgreicher Opernunternehmer und war zu Lebzeiten einer der berühmtesten Männer Europas –
Grund genug für den Musikprofessor Florestan und den Dirigenten Maestro Eusebius, endlich mal zu gucken, was eigentlich in der großen Reisetruhe ist, die Händel immer so gut verschlossen hielt …
Die beiden werden erzählen, was der „Große Sachse“ in Deutschland, Italien und vor allem in der Metropole London sonst noch so erlebt und komponiert hat. Dabei ist auch zu erfahren, an was für Wettkämpfen Händel teilnahm, was eine Hosenrolle ist, wie er mit eingebildeten Sängerinnen umging und warum er selber um Knopfesbreite in einem Duell verletzt worden wäre. Vor allem aber macht die vom Oldenburgischen Staatstheater gespielte Musik deutlich, warum Händel bis heute als einer der größten Meister der Musikgeschichte gilt – und warum er besonders zur Weihnachtszeit so beliebt ist. Halleluja!

Maestro Eusebius: Thomas Honickel
Professor Florestan: Christian Firmbach
Oldenburgisches Staatsorchester
Skript: Stephanie Twiehaus

06.03.2016

Klingendes Nordlicht

2. Familienkonzert

Edvard Grieg

Großes Haus

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Er war und ist einer der bedeutendsten Komponisten Skandinaviens, der mit seiner Musik maßgeblich zur Unabhängigkeit Norwegens beigetragen hat. In ihr wird die reiche musikalische Tradition seines Landes lebendig und mit ihr die Sagenwelt der Trolle und Feen. Die geliebte Landschaft der Fjorde, Seen, einsamen Gipfel und stillen Wälder, der unberührten Natur und der lebensfrohen und naturverbundenen Menschen hat Edvard Grieg in zahlreichen Kompositionen gefeiert.
Seine Lebensgeschichte wird anhand seiner Musik erzählt mit Werken für Solisten, Chor und Orchester, Auszügen aus ‚Peer Gynt‘, ‚Olaf Trygvason‘, seinen sinfonischen Tänzen, dem Klavierkonzert und der ‚Holbergsuite‘.

Neben dem Staatsorchester musizieren der KlangHelden-Chor des Staatstheaters und als Erzähler sind junge Menschen zu hören, die das Publikum mit auf die Reise in den hohen Norden nehmen.

KlangHelden Kinder- und Jugendchor
Oldenburgisches Staatsorchester
Konzept und Dirigent: Thomas Honickel

29.05.2016

Feuer, Feuer!

3. Familienkonzert

Werke von Haydn, de Falla, Saint-Saëns, Strawinsky und Wagner

Großes Haus

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Das programmatische Konzert zum Urelement des Feuers schließt an das letztjährige
Wasser-Konzert an. Dieses Mal werden Geschichten und Mythen rund um die Urkraft des Feuers erzählt. Prometheus brachte den Menschen mit dem Feuer nicht nur das Licht und die Wärme, sondern auch die Erkenntnis. Feuer kann zerstören, aber auch lebenserhaltend sein. Ohne die Sonne etwa wäre Leben auf der Erde undenkbar. Aber sich der Sonne oder dem Feuer zu stark zu nähern, ist gefährlich.
Phaeton, der Sohn des Sonnengottes, tat dies; und Camille Saint-Saëns hat das musikalisch beschrieben. Der festlichen Feuerwerksmusik Händels wird das märchenhafte Treiben des ‚Feuervogels‘ entgegengestellt, dem Strawinsky eine ganze Ballettmusik gewidmet hat. Und am Ende wird Wotans ,Feuerzauber‘ beschworen!
Dazwischen gibt’s den ersten Chor der Feuerwehrleute aus Haydns Marionettenmusik ,Die Feuersbrunst‘ sowie feurige Tänze von Manuel de Falla. Wem anschließend immer noch nicht warm ist, kann man nicht helfen …

KlangHelden Kinder- und Jugendchor
Oldenburgisches Staatsorchester
Erzähler: Christian Firmbach
Konzept und Dirigent: Thomas Honickel
Mit: Christoph Pohl

19.06.2016

von Geistern und Gespenstern

4. Familienkonzert

Gruselmusik des 19. und 20. Jahrhunderts
Werke von Schubert, Berlioz, Saint-Saëns und Weber

Großes Haus

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„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“ Bei Nacht unterwegs zu sein, zumal wenn die Wege schlecht beleuchtet sind, kann ziemlich gruselig sein. Wenn man dann noch an einem Friedhof vorbeikommt, bei Vollmond und mit kreischenden Vogelstimmen, die einen umfliegen …

Eine Welt voller Zauber und Magie, denn mit der Dämmerung kommt die Welt einem ganz anders vor: Äste werden zu Armen, jeder noch so kleine Laut wird mit Schrecken wahrgenommen. Und die Geisterstunde selbst ist die Zeit, in der Wesen lebendig werden, von denen man gar nicht wusste, dass sie überhaupt existieren.
Camille Saint-Saëns beschreibt eine solche Geisterstunde in seinem ,Danse macabre‘, Berlioz in seiner Friedhofsszene der ,Symphonie fantastique‘ und Schubert in seinem ,Erlkönig‘. Und auf dem Höhepunkt des Schreckenskonzertes wird die Wolfsschluchtszene aus dem ,Freischütz‘ lebendig. Nichts für schwache Nerven!

KlangHelden Kinder- und Jugendchor
Mitglieder des Opernensembles
Oldenburgisches Staatsorchester
Konzeption, Moderation und Dirigent: Thomas Honickel