Kammerkonzerte

12.10.2014

1. Kammerkonzert

Eine unterhaltsame Matinée mit dem Salonorchester und Christian Firmbach

Kleines Haus

Karten

Der Generalintendant führt durch ein Programm mit Salonmusik aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Dabei werden die sechs Musiker jeweils auch mit einem Solostück sich und ihr Instrument vorstellen.

Christian Firmbach — Moderation

Stephania Lixfeld — Flöte

Frank Goralczyk — Violine

Nikolas Sahler — Viola

André Saad — Violoncello

Jochen Zillessen — Kontrabass

Robin Davis — Klavier

16.11.2014

2. Kammerkonzert

Johannes Brahms — Scherzo c-moll aus der FAE-Sonate für Violine und Klavier

Johannes Brahms — Zwei Intermezzi, Ballade und Romanze aus Klavierstücke op. 118

Charles Koechlin — Quatre petites pièces pour Violon, Cor et Piano

Johannes Brahms — Klaviertrio op. 40 Es- Dur für Klavier, Violine und Horn

Kleines Haus

Karten

Es spielen: Claudia Schmid-Heise (Violine), Joaquim Palet (Horn) und Florian Wiek (Klavier)

Ganz im Zeichen des großen Romantikers Johannes Brahms steht das zweite Kammerkonzert der Saison. Die so genannte FAE-Sonate für Violine und Klavier war ein Gemeinschaftsprojekt der Komponisten Brahms, Schumann und Dietrich, die damit ihrem Freund, dem berühmten Geigenvirtuosen Joseph Joachim huldigten, dessen Lebensmotto „frei aber einsam“ sie in den zentralen Tönen F – A – E sie gewissermaßen in Musik verwandelten. Brahms steuerte zur Sonate das Scherzo bei, das das Konzert eröffnet.
Seine äußerst beliebten Klavierstücke op. 118 stehen am Ende eines großen künstlerischen Weges. Sie sind das vorletzte zu Lebzeiten des Komponisten veröffentlichte Werk und in ihrer Ausdrucksvielfalt, klanglichen Fülle sowie ihrem erzählerischen Reichtum unübertroffen.
Im Klaviertrio op. 40, das Brahms inspiriert durch Waldspaziergänge 1865 in Baden-Baden schrieb, gesellt sich zu Geige und Klavier das Horn, in dessen Klang sich das romantische Naturerleben unmittelbar zu manifestieren scheint. Durch das Gegenüber von Jagdmotivik und romantisch-schwärmerischer Melancholie entfaltet das Werk seinen ganz besonderen Reiz.
Eine ideale Ergänzung von Brahms‘ op. 40 bilden Charles Koechlins ‚Quatre petites pièces pour Violon, Cor et Piano‘, die mit derselben Triobesetzung spielen. 1894 entstanden, geben sie ein beredtes Zeugnis von der Klangmagie des elsässischen Komponisten, der als Schüler von Massenet und Fauré an der Schwelle zwischen Romantik und Impressionismus zu neuen musikalischen Ufern aufbrach und in seiner visionären Musik noch von der nachfolgenden Generation verehrt wurde, was nicht zuletzt die Aussage Darius Milhauds bezeugt, der das Werk Koechlins mit der „Musik eines Zauberers“ verglich, der bereits der Milhaud nachfolgenden Generation angehören könnte. 

14.12.2014

3. Kammerkonzert

Romantische Entdeckungen

Conradin Kreutzer (1780 — 1849) Septett Es-Dur op. 62 für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
Ferdinand Ries (1784 — 1838) Quartett G-Dur WoO 35 Nr. 2 für Flöte, Violine,
Viola und Violoncello
Gioacchino Rossini (1792 — 1868) Quartett Nr. 1 F-Dur für Flöte, Klarinette, Fagott und Horn
Johann Martin Friedrich Nisle (1780 — 1861) Septett Es-Dur für Flöte, Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

Kleines Haus

Karten

Auf die Suche nach wenig bekannten Schätzen der Romantik geht das zweite Kammerkonzert und trifft dabei auf Komponisten, die in ihrer Zeit zu den nicht wegzudenkenden Größen des Musiklebens gehörten:

Conradin Kreutzer, der größte Erfolge als Klaviervirtuose, Komponist und Kapellmeister feierte, und Ferdinand Ries, der ebenfalls mit großem Erfolg als Virtuose und Komponist wirkte und zudem als Beethovens persönlicher Sekretär und Vertrauter zu einem wichtigen Zeitzeugen der Musikgeschichte wurde. Daneben wird ein Septett des in der Romantik berühmten Hornvirtuosen und Komponisten Johann Martin Friedrich Nisle zu hören sein und ,mit einem Quartett Rossinis ein Werk erklingen, das einen spannenden und sicherlich ungewohnten Blick auf den großen Opernkomponisten wirft.

Stephania Lixfeld — Föte

Yumi Schmuck — Klarinette

Jens Pfaff — Fagott

Joaquim Palet — Horn

Astrid Heinemann — Violine

Nikolas Sahler — Viola

Volkmar Stickan — Violoncello

Jochen Zillessen —Kontrabass

15.03.2015

4. Kammerkonzert

Von Piccolo bis Bass

Allan Stephenson (* 1949) Concertino für Piccoloflöte, Streicher und Cembalo
Camille Saint-Saëns (1835 — 1921) Septett op. 65 für Trompete, 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier
Antonin Dvořák (1841 — 1904) Streichquintett op. 77 G-Dur für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass

Kleines Haus

Karten

Schwindelnde virtuose Höhen und sonore Tiefe hat das vierte Kammerkonzert zu bieten: Der britische Komponist Allan Stephenson (*1949) spielt in seinem Concertino für Piccoloflöte im 20. Jahrhundert klangschön mit der Tradition des virtuosen Solokonzertes, wohingegen Saint-Saëns im 19. Jahrhundert einen höchst humorvollen Blick auf den Gegensatz von barocken und romantischen Spieltechniken wirft. Dvořák wiederum pflegt in seinem Quintett op. 77, dem einzigen seiner Quintette, das den Kontrabass einbezieht, einen außergewöhnlich symphonischen Stil, der volkstonhafte Romantik mit einem Blick in die Moderne verbindet.

Rolf Seeber, Cordula Mansel — Violine

Rüdiger Kuntz — Viola

Norbert Körner — Violoncello

Ralf Santo — Kontrabass

Burkhard Wild — Piccoloflöte

Matthias Elsaeßer — Trompete

Nikolas Nägele — Klavier / Cembalo

03.05.2015

5. Kammerkonzert

Phantasie zur Matinée

Benjamin Britten (1913 — 1976) Phantasy Quartet op. 2 für Oboe und Streichtrio
Ludwig van Beethoven (1770 — 1827) Streichtrio op. 9, Nr. 3 c-moll
Franz Schubert (1797 — 1828) Streichtrio B-Dur, D 581
Krzysztof Penderecki (* 1933) Streichtrio
Marco Nola (* 1971) Sextett (Uraufführung) für Oboe / Englischhorn,
Horn, drei Violen und Violoncello

Kleines Haus

Karten

Rolf Seeber — Violine

Petia Rousseva, Jessica Syfuß, Imke Albert — Viola

Juliane Asche — Violoncello

Jan Bergström — Oboe / Englischhorn

Joaquim Palet — Horn

 

 

14.06.2015

6. Kammerkonzert

Barocke Triosonaten

Jan Dismas Zelenka (1679 – 1745)
Sonata III B-Dur ZWV 181,3 für Violine, Oboe, Fagott und Basso continuo

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Triosonate Nr. 4 F-Dur HWV 383 für 2 Oboen und Basso continuo

PAUSE

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) Triosonate Nr. 1 B-Dur HWV 380 für Oboe, Violine und Basso continuo

Jan Dismas Zelenka (1679 – 1745) Sonata V F-Dur ZWV 181,5 für 2 Oboen, Fagott und Basso continuo

Kleines Haus

Karten

Jan Bergström, Nicolas Wallach — Oboen

Claudia Schmid-Heise — Violine

Jens Pfaff — Fagott

Jochen Zillessen — Kontrabass

Tobias Götting — Cembalo