07.12.2015

Götz-Friedrich-Preis für Regisseurin Nadja Loschky

Die Verleihung fand am Di 01.12. bei einer Gala in Berlin statt - Loschky inszenierte in Oldenburg in der letzten Spielzeit die Oper ,La dame blanche'


Nadja Loschky erhielt die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Inszenierung von Puccins "Madama Butterfly" am Staatstheater Bielefeld, die "frei von jeder Japan-Folklore" sei, wie Saskia Kuhlmann in ihrer Laudatio betonte. Ihrer Meinung nach habe die Inszenierung das Potenzial zu einer exemplarischen Aufführung.

Nadja Loschky wurde 1983 geboren und studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Parallel zu ihrem Studium arbeitete sie bereits als Assistentin von Hans Neuenfels und als freie Regisseurin an den Städtischen Bühnen Osnabrück. Im Frühjahr 2009 legte sie mit der Inszenierung von Monteverdis letzter Oper "L'incoronazione di Poppea" ihre praktische Diplomprüfung ab. Es folgten weitere Produktionen in Osnabrück sowie in Heidelberg, Kassel, Zürich, Aachen und Luzern. Neben Ihrer Regietätigkeit ist Loschky projektbezogen auch als Dozentin an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" und der Universität der Künste in Berlin tätig.

Die nach dem Regisseur Götz Friedrich benannte Stiftung wurde anlässlich dessen 65. Geburtstages zur Würdigung seines Lebenswerkes gegründet. Mit der jährlichen Verleihung des gleichnamigen Preises will die Stiftung herausragende Leistungen im Bereich der Musiktheaterregie fördern.