13.05.2020

AB 14. MAI: INDEPENDENCE IN SPACE & VIRTUAL REALITY

Teil des flausen+BANDEN!-Festivals als Video- und VR-Installation im Edith-Russ-Haus


Vom 14. Mai bis zum 14. Juni zeigt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst die Installation „Independence in Space & Virtual Reality“: jeweils von Sonnenuntergang bis Mitternacht kostenfrei im „Aquarium“, der Fensterfront des Seminarraums des Ausstellungshauses. Die Video- und VR-Installation der Costa Compagnie aus Hamburg und Berlin greift die choreographische Installation „Independence in Space“ auf, die im Januar 2020 im Edith-Russ-Haus stattfand, und verwebt sie mit den Recherchen für ihren Film „Fight (for) Independence“. Durch 360°-Filme können die Zuschauerinnen und Zuschauer mit dem eigenen Smartphone an die verschiedenen Recherche-Orte reisen. Die Filme sind über QR-Codes zugänglich, die im „Aquarium“ von 10 Uhr morgens bis Mitternacht von einem Monitor gescannt werden können.

„Independence in Space & Virtual Reality“ war als Teil des durch die COVID-19-Pandemie verschobenen flausen+BANDEN!-Festivals konzipiert und kommt nun zum ursprünglichen Termin des Festivals als installative Arbeit zur Aufführung. Die Videoinstallation, die die choreographische Installation „Independence in Space“ filmisch dokumentiert, führt dabei den unmöglichen Versuch, Freiheit in einem Raum zu denken weiter und transportiert ihn in den öffentlichen Raum der Umgebung des Edith-Russ-Hauses. Der Film „Fight (for) Independence“ wird am 15. Juni 2020 seine Online-Premiere feiern.

Über „Independence in Space“
In der choreographischen Installation „Independence in Space“ setzte sich die Costa Compagnie mit dem Tänzer und Choreografen Jascha Viehstädt und dem Regisseur und Künstler Felix Meyer-Christian unter Beteiligung der Schauspielerinnen Katharina Shakina und Helen Wendt mit körperlichen und räumlichen Dynamiken globaler Unabhängigkeitsbewegungen auseinander. Ebenfalls im Team war die katalanische Tänzerin und Performerin Montserrat Gardó Castillo, die den Konflikt um die Unabhängigkeit und Identität an ihrem Geburtsort seit Jahren mitverfolgt. Körperbilder entlang der Freiheit von Andersdenkenden, von Vereinzelung, Verlust, Aufbruch, Abgrenzung und Solidarität verbanden sich mit einer Sound-Installation aus Geräuschen, Klängen und Sprachversatzstücken, die aus den von der Costa Compagnie durchgeführten Recherchen in Großbritannien, Bayern, Katalonien und im Südsudan stammten. Bewegung und Ton verdichteten sich in dieser Performance zu einer die Zuschauenden umgebenden Assoziations-Welt. Die vierstündige Live-Installation fand im Januar 2020 im Edith-Russ-Haus für Medienkunst statt.

Eine Produktion der Costa Compagnie in Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg und dem Oldenburgischen Staatstheater sowie dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst.

Performance, Co-Creation: Montserrat Gardó Castillo, Katharina Shakina, Helen Wendt
Choreographie, Performance: Jascha Viehstädt
Künstlerische Leitung, Recherche: Felix Meyer-Christian
Komposition, Soundart: Marcus Thomas
Programming, Virtual Reality: Erik Kundt
Video: Thomas Oswald
Dramaturgie: Marc-Oliver Krampe
Produktionsleitung: Franziska Merlo