Grosse Pianisten im Kleinen Haus

Verein der Musikfreunde Oldenburg e.V.
Tel 0441.2225-141
Fax 0441.2225-220
vmo@staatstheater-ol.niedersachsen.de
www.musikfreunde-oldenburg.de

Karten kaufen über den Kalender, im Ticketshop oder an der Theaterkasse (Di — Fr 10 — 18 Uhr, Sa 10 — 14 Uhr, 0441.2225-111)

08.09.2019

Herbert Schuch

Kleines Haus

Anfahrt

Programm

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier Nr. 13 Es-Dur, op. 27 Nr. 1
Sonate für Klavier Nr. 11 B-Dur, op. 22
Sonate für Klavier Nr. 10 G-Dur, op. 14 Nr. 2
Sonate für Klavier Nr. 8 c-Moll, op. 13 (Pathétique)

Der Pianist Herbert Schuch hat sich mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD-Aufnahmen als einer der interessantesten Musiker seiner Generation einen Namen gemacht. 2013 erhielt er den ECHO Klassik für seine Aufnahme des Klavierkonzerts von Viktor Ullmann sowie Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Olari Elts. In 2014 erschien die aufsehenerregende Solo-CD "invocation" mit Werken von Bach, Liszt, Messiaen, Murail und Ravel, die sich mit Glockenklängen auseinandersetzt. Mit diesem Programm war er in Klavierabenden u.a. bei den Salzburger Festspielen, dem Musikfest Stuttgart, der Frauenkirche Dresden und in der Philharmonie Berlin zu erleben. Anfang 2017 erschien eine Klavierduo-CD mit Gülru Ensari mit Werken von Brahms, Hindemith, Stravinsky und Özkan Manav.
Herbert Schuch arbeitete unter anderem mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, der Camerata Salzburg, dem Residentie Orkest Den Haag, den Bamberger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie und den Rundfunkorchestern des hr, MDR, WDR, NDR Hannover und Danish Radio. Er ist regelmäßig Gast bei Festspielen wie dem Heidelberger Frühling, dem Kissinger Sommer, dem Rheingau Musik Festival, dem Klavier-Festival Ruhr und den Salzburger Festspielen. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Andrey Boreyko, Douglas Boyd, Lawrence Foster, Eivind Gullberg Jensen, Jakub Hrusa, Jun Märkl, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott, Markus Poschner, Michael Sanderling und Alexander Vedernikov.
In jüngster Zeit spielte Herbert Schuch mit dem Orchester des Mariinsky Theaters unter Valery Gergiev im Münchner Gasteig, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie, mit der Camerata Salzburg, mit dem Orchestra della Svizzera Italiana sowie mit dem Bundesjugendorchester auf Europa-Tournee und gab seine Debüts mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, im Washingtoner Kennedy Center, bei den Salzburger Osterfestspielen und beim Festival Radio France Occitanie Montpellier. Außerdem konzertierte er mit den Münchner Philharmonikern, mit der Dresdner Philharmonie, den Festival Strings Luzern und mit dem Orchestra della RAI Torino. In 17/18 stehen u.a. Wiedereinladungen beim WDR Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin und sein Debut in der Elbphilharmonie auf dem Programm.
Herbert Schuch spielte als Kind 10 Jahre lang auch Geige und ist seitdem begeisterter Kammermusiker: im Sommer 2017 unternahm er gemeinsam mit Julia Fischer und Daniel Müller-Schott eine Triotournee.
Er wurde 1979 in Temeschburg (Rumänien) geboren. Nach erstem Klavierunterricht in seiner Heimatstadt übersiedelte die Familie 1988 nach Deutschland, wo er seither lebt. Seine musikalischen Studien setzte er bei Kurt Hantsch und dann bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum fort. In jüngster Zeit erfährt Herbert Schuch in besonderer Weise Prägung in der Begegnung und Arbeit mit Alfred Brendel. Internationales Aufsehen erregte er, als er innerhalb eines Jahres drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, den Casagrande-Wettbewerb, den London International Piano Competition und den Internationalen Beethovenwettbewerb Wien.
Herbert Schuch engagiert sich neben seiner Konzerttätigkeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation "Rhapsody in School", welche sich für die Vermittlung von Klassik in Schulen einsetzt.

27.10.2019 

Sophie Pacini 

Kleines Haus 

Anfahrt

Programm
Felix Mendelssohn Bartholdy
"Variations sérieuses", op. 5. Variationen für Klavier

Fanny Hensel
"Lied ohne Worte", op. 2 Nr. 1. Für Klavier

Clara Schumann
Romanze für Klavier es-Moll, op. 11 Nr. 1

Robert Schumann/Franz Liszt
"Liebeslied" ("Widmung"), op. 25 Nr. 1 aus "Myrthen" Bearbeitung für Klavier

Frédéric Chopin
Scherzo für Klavier Nr. 2 b-Moll, op. 31

Die italienisch-deutsche Pianistin ist seit ihrem Konzertdebüt mit acht Jahren in vielen bedeutenden Konzertsälen weltweit unterwegs wie Philharmonie München, Philharmonie Berlin, Suntory Hall und Orchad Hall in Tokyo, Tonhalle Zürich, KKL Luzern, Konzerthäuser Wien, Hamburg, Hong Kong, Paris, Brüssel, London. Sie gab gefeierte Klavierabende im Rahmen internationaler Festivals wie dem Lucerne Piano Festival, Klavierfestival Ruhr, Piano Festival aux Jacobins Toulouse, Kammermusikfest Lockenhaus mit Gidon Kremer, MDR Musiksommer, Rheingau Musikfestival, Young Euro Classic Berlin, Festspiele Mecklenburg- Vorpommern und Progetto Martha Argerich.
Als Solistin war sie zu Gast bei Orchestern wie Gewandhausorchester zu Leipzig, Camerata Salzburg, Dresdner Philharmonie, Luzerner Sinfonieorchester, Tonhalle-Orchester Zürich, Bournemouth Symphony Orchestra, Hong Kong Sinfonietta, Staatskapelle Weimar, Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, Mozarteum Orchester Salzburg und Tokyo Philharmonic Orchestra. Sophie Pacini wurde mit einer Reihe bedeutender Preise ausgezeichnet, zuletzt 2017 als Young Artist of the Year bei den International Classical Music Awards "ICMA" und mit dem ECHO Klassik in der Kategorie Nachwuchskünstlerin des Jahres 2015 (Klavier).
Im Jahr 2011 erhielt sie den Prix Groupe Edmond de Rothschild beim Sommets Musicaux de Gstaad sowie den Förderpreis Deutschlandfunk als "eine der größten Begabungen ihrer Generation", die zu CD-Einspielungen mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (Onyx, 2012) mit Schumanns Klavierkonzert und Mozarts Klavierkonzert Es-Dur KV 271, eine Solo-CD mit Werken Schumanns und Liszts (CAvi Music, 2012) sowie eine Einspielung von Solowerken Chopins (CAvi Music, 2014) führten.
Sophie Pacini ist Exklusivkünstlerin bei Warner Classics. Mit ihrem Album "Solo Piano" mit Werken von Beethoven und Liszt (2016 )feierte sie große Erfolge und ihr Album "In Between" , erschienen im Mai 2018 mit Werken von Clara und Robert Schumann, Fanny Hensel und Felix Mendelssohn-Bartholdy platzierte sie sich auf Platz 2 der Deutschen Klassik-Charts.
Bereits mit 19 Jahren schloss sie ihr Konzertexamen am Mozarteum Salzburg mit Auszeichung ab, nachdem sie dort bereits mit 10 Jahren im Hochbegabteninstitut der dortigen Universität bei Prof. Kämmerling und Prof. Gililov studierte. Eine innige Freundschaft verbindet Sophie mit der Grande Dame des Klaviers Martha Argerich seitdem sie zu ihrem Progetto Martha Argerich in Lugano eingeladen wurde.

30.11.2019

duo pianoworte
Wortspiel

Exerzierhalle

Anfahrt

Programm
Melodram-Abend zum Fontane-Jahr

Thomas Schmidt-Kowalski
"Schillernde Rätsel"

Christoph Keller
"Lebensbilder". Nach Gedichten von Theodor Fontane (Uraufführung)

Gebhard Gemke
"John Maynard". Ballade von Theodor Fontane

Ronald Poelman
"Zen-Geschichten" Violeta Dinescu"Tiny Tales"

Gerhard Gemke
"Herr Ribbeck auf Ribbeck im Havelland".

Gedicht von Theodor Fontane duo pianoworte Sprecher und Klavier - eine so einfache Besetzung in der vielfältigen Musiklandschaft von heute? Das duo pianoworte zeigt seit vielen Jahren, wie spannend sich gesprochenes Wort mit Musik verbinden lässt.
1994 gründeten der Pianist Bernd-Christian Schulze und der Schauspieler Helmut Thiele ein Ensemble, für das es anfangs kaum etwas Aktuelles aufzuführen gab, denn nur wenige Komponisten hatten seit längerer Zeit Stücke für Sprecher und Klavier geschrieben. Dabei eignet sich diese Besetzung hervorragend für die heute so wichtige Vermittlung von Musik.
So begann das duo pianoworte mit Komponistinnen und Komponisten zusammenzuarbeiten, Ausgangspunkt war Francis Poulencs Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten. Es entstanden zahlreiche Stücke für Sprecher und Klavier mit dem Ziel, die kindliche Fantasie an die Ausdrucksmöglichkeiten der Musik heranzuführen.
Zur erfolgreichen Marke duo pianoworte trägt vieles bei, vor allem die klangliche Faszination des Flügelinnanraumes und der Einsatz von Schlagwerk. "Actiongeladene" Momente sind ebenso zu erleben wie poesievolle Klangwelten. Auch die aktive Mitwirkung von Kindern und der Einsatz von multimedialen Mitteln spielen eine wichtige Rolle.
Das duo pianoworte erhielt für seine CD-Veröffentlichungen 2002 den ECHO Klassik in der Kategorie "Klassik für Kinder" und 2007 den Medienpreis LEOPOLD "Gute Musik für Kinder".
Doch die Verbindung von Wort und Musik begeistert nicht nur Kinder. Für erwachsene Hörerinnen und Hörer entstand ein umfangreiches Repertoire, das mit humorvollen oder poetischen Texten eine Brücke zur zeitgenössischen Musik baut. Auch der Ursprung des Genres, das Konzertmelodram der Romantik, taucht mit seiner emotionalen Dramatik in den Programmen des duo pianoworte auf.
In Konzerten für Kinder oder Erwachsene, bei Workshops in Schulen sowie in Seminaren an Musikhochschulen und Universitäten steht für das duo pianoworte im Vordergrund: Der lebendige Zugang zur Musik ist für alle eine Bereicherung!

Helmut Thiele

Geboren 1951 in Wien, nach dem Schauspiel- und Gesangsstudium in Wien erstes Engagement am Landestheater Linz (1978). Es folgten 4 Jahre Coburg, 7 Jahre Osnabrück und 9 Jahre Schlosstheater Celle, seither freischaffend. Gastspiele unter anderem am Stadttheater Bremen, am Staatstheater Kassel, in Den Haag, in Twer (GUS) und in Moskau. Moderation bei mehreren Familienkonzerten des Osnabrücker Symphonieorchesters. Freie Produktionen unter anderem "Der Kontrabass" (Süskind), "Geliebter Lügner" (Kilty) und "Die kleine Komödie" (Schnitzler).

Bernd-Christian Schulze

Nach dem Klavierstudium an der Musikhochschule Hannover vielseitige Konzerttätigkeit als Kammermusiker und als Solist in Deutschland, Österreich und Japan, dabei auch zahlreiche Konzerte für Kinder. Seit vielen Jahren Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, zur Zeit auch ehrenamtlich tätig als Mitglied im Präsidium des Landesmusikrates Niedersachsen.

19.01.2020

Neujahrskonzert

»Zucchini Sistaz«

Großes Haus

Anfahrt

Programm
"Falsche Wimpern - Echte Musik"

Um es gleich vorweg zu nehmen: Eine Matinee mit den Zucchini Sistaz ist kein Konzert. Es ist ein Ereignis. In "Falsche Wimpern - Echte Musik", ihrem mittlerweile vierten Konzertprogramm, beweisen die Zucchini Sistaz auf unterhaltsame und eindrückliche Weise, dass aus "nur drei Damen" sehr wohl eine ganze Big-Band werden kann.

Zucchini Sistaz

Mit der Eleganz vergangener Tage und dem Selbstbewusstsein von heute greifen die kokett frisierten Fräuleinz aus der Swing-Metropole Münster beherzt in die Saiten und begleiten ihren herausragenden Close-Harmony-Satzgesang kurzerhand einfach selbst: Während Jule Balandat souverän den Kontrabass beackert, liefert Tina La Werzinger den schmissigen Part dieser dualen Rhythmusgruppe an der Schlaggitarre, bisweilen sogar äußerst frappant an der Ukulele. Die besonders schwungvolle Bereicherung ist Schnittchen Schnittker, die virtuos an der Trompete mit einfällt und nach Lust und Laune auch mal zu anderem "Klimbim" wie Klarinette, Posaune, Flügelhorn und Akkordeon greift.
Die lockeren Mundwerke der drei kessen Mädelz schaffen es gekonnt, einen grünen Faden durch das bunte musikalische Treiben zu spannen .In einer erfrischenden Collage großer Swing-Melodien und brillant getexteter Eigenkompositionen im Stile der 40er Jahre gelingt es den Zucchini Sistaz, eine kurzweiliges und durch und durch erbauendes Programm zu gestalten. Selbst unbekannte Kleinode der Musikgeschichte werden in ihren Interpretationen immergrün und avancieren zu echten Evergreenz, die nicht mehr aus dem Gehörgang weichen möchten. Denn zwischen aufwändigen Frisuren und ambitioniertem Musizieren muss kein Widerspruch bestehen.
Mit viel Liebe zum Detail, unbändiger Spielfreude, verbalen Frotzeleien und dem Mut zu leisen Tönen verzaubern die Zucchini Sistaz eine scheinbar gewöhnliche Matinee auf herzerfrischende Art in ein besonderes Erlebnis.

26.01.2020 

Artemandoline

Großer Saal des Oldenburger Schlosses

Anfahrt

Programm
"Zurück zu den Ursprüngen"
Giuseppe Antonio Brescianello
Sinfonia

Domenico Scarlatti
Sonata K89

Nicola Matteis
Ciaccona Santiago de Murcia

Fandango Giuseppe Torelli
Concerti musicale op. VI Nr. 1

Antonio Vivaldi
Concerto in sol maggiore RV 532

Lucas Ruiz de Ribayaz
Spanische Barocktänze

Anonym
Follias

Mit der Gründung ihres Ensembles Artemandoline haben sich Juan Carlos Muñoz und Mari Fe Pavón entschieden,sich der Originalliteratur ihres Instrumentariums zuzuwenden, um die ursprünglichen Wurzeln dieser unvergleichlichen Instrumentenfamilie zu ergründen und auszuleuchten und sie zu neuem Leben zu erwecken. Die beiden Musiker führten einige Neuerungen hinsichtlich der Präsentation Alter Musik ein, um eine größeremusikalische Frische sowie mehr Präzision und Ausdrucksstärke ihrer Performance zu erreichen. Grundlagen hierfür sind ein besseres Verständnis der Kompositionen, gründliche Studien der Aufführungspraxis der Zeit sowie Kenntnis der Spieltechniken und des musikalischen Umfeldes dieser glorreichen Ära der Mandoline.
Um sicherzustellen, dass Alte Musik nicht nur wie "frühe Musik" in der Neuzeit klingt, müssen die Künstler erreichen, dass sie in ihrer Interpretation genügend frei agieren, spontan, erwartungsvoll und zugleich erstaunt in ihrem kreativen Schaffen musizieren und daraus Neues erzeugen. Juan Carlos Muñoz und Mari Fe Pavón haben ihr Leben lang mit der Suche und Wiederbelebung verschollener und vergessener Meisterwerke des Mandolinenrepertoires verbracht. Und sie geben sich nicht zufrieden mit der simplen Präsentation ihrer Funde als quasi "Musik-Archäologen", sondern wollen diese einer breiten Öffentlichkeit auf dem Wege einer aus ihrer Sicht unverzichtbaren Wechselwirkung im Kommunikationsgefüge zwischen Interpreten, Komponisten und Zuhörern vorstellen.
Sehr schnell wurden dem Ensemble seitens der Kritiker Preise in Anerkennung seiner künstlerischen Arbeit zugesprochen, und es wurde von Seiten der Öffentlichkeit geradezu enthusiastisch gefeiert, weil die Konzertauftritte immer neue Impulse bezüglich Werkauffassung und musikalischer Ausdeutung der Werke des 17. und 18. Jahrhunderts vermitteln. Die Mitglieder von Artemandoline widmen ihre Zeit und Talente mit großem Engagement der Wiederbelebung des Mandolinenspiels im allgemeinen Musikleben. Dabei partizipieren sie an der gegenwärtigen Expansion des weltweiten Interesses an Barockmusik ebenso wie sie von ihrer Unterrichtstätigkeit an Musikkonservatorien, ihre Meisterklassen, Konzerte und Publikationsaktivitäten profitieren. Das Ensemble Artemandoline gehört zu den Pionieren in dieser Domäne, deren internationale Reputation in Vergessenheit geraten war und die sich anschickt, diese erfolgreich zu reaktivieren.
Innerhalb weniger Jahre hat Artemandoline seinen unverwechselbaren Stil gefunden, seine instrumentaltechnische und künstlerische Qualität unter Beweis gestellt und damit seine veritable Identität geformt und konstituiert. Bereits kurz nach Gründung ihrer Formation haben die Musiker aus Luxemburg ihren Platz innerhalb der führendenEnsembles für historische Aufführungspraxis auf Zupfinstrumenten gefunden. Publikum und Kritiker sind regelmäßig enthusiastisch begeistert von dem lebendigen Musizierstil des Ensembles.
Musiziert wird auf original Instrumenten der Barockzeit: Barockmandolinen, Renaissance- und Barockgitarre, Barockmandola und Mandolone, Theorbe, Diskantlaute, Mandolinen aus Brescia und Cremona., Gambe, Violone, Cembalo, Orgel.

15.03.2020 

Daniel Ciobanu

Kleines Haus

Anfahrt

Programm
Sigismund Toduță
Passacaglia für Klavier. 12 Variationen über ein rumänisches Volkslied

Georges Enescu
Nr. 7: "Carillion Nocturne" aus: Suite für Klavier Nr. 3, op. 18

Franz Liszt
"Après une lecture de Dante. Fantasia quasi Sonata". Sonate für Klavier

Modest Mussorgsky
"Bilder einer Ausstellung". Klavierzyklus nach Bildern von Victor Hartmann

Daniel Petrica Ciobanu begann 2010 sein Studium am Royal Conservatoire of Scotland. 2011 wurde er eingeladen, mit Lang Lang in der Royal Festival Hall zu spielen - in einer Aufführung, bei der ein Orchester aus 100 Klavieren auf der Bühne zu erleben war. Bei dieser Gelegenheit wurde er außerdem von Lang Lang ausgewählt, vor dem Publikum ein Solo-Stück aufzuführen.
Daniel Petrica Ciobanu ist Preisträger verschiedener internationaler Klavierwettbewerbe, wie dem Moray Piano Competition, dem Bromsgrove International Competition, dem "Adilia Alieva" International Piano Competition, dem International Piano Competition from Leuze "Andre Dumortier" oder dem "Montrond Les Bains" International Piano Competition in Montrond.
Während seines Studium besuchte Daniel Petrica Ciobanu verschiedene Meisterkurse, unter anderem bei Richard Goode, Idil Biret, Philip Fowke, Philip Martin, Pascal Roge, Steven Osbourne, Murray McLachlan, Martino Tirimo, Roy Howat, Petras Geniusas und Ian Fountain. Er konzertierte bereits mit verschiedenen Orchestern, wie der "Chapelle Musicale de Tournai" Belgien, dem "Royal Conservatoire of Scotland" Symphony Orchestra, dem "Orchestre Philarmonique du Maroc" oder dem "Royal Scottish National Orchestra". 2016 gewann Daniel Ciobanu den ersten Preis beim BNDES International Piano Competition.

10.05.2020 

Luisa Imorde

Kleines Haus

Anfahrt

Programm
Johann Sebastian Bach
Concerto d-Moll BWV 974 nach Allesandro Marcello
Nr. 3: Andante cantabile aus: Pastorale F-Dur BWV 590. Arrangiert von Dinu Lipatti
Toccata e-Moll BWV 914
Präludium und Fuge Cis-Dur BWV 872
Präludium und Fuge H-Dur BWV 868
Zweistimmige Invention Nr. 6 E-Dur BWV 777
Concerto D-Dur BWV 972 nach Antonio Vivaldi

Nikolai Kapustin
Auszüge aus "Jazz Préludes", op 53:
Nr. 4: Allegretto - Nr. 5: Largo - Nr. 9: Lento - Nr. 23: Moderato
Auszüge aus "8 Concert Studies", op. 40:
Nr. 3: Toccatina - Nr. 6: Pastorale
Präludium und Fuge b-Moll
Invention Nr. 9, op. 73"Etüde in kleinen Sekunden", op. 68 Nr. 1Sonatina, op. 100
"Moon Rainbow", op. 161

"Luisa Imorde verbindet eine ausgereifte Spieltechnik mit unbändiger Leidenschaft für Stück und Instrument zu einem Klangerlebnis, das den Geist entzündet und das Herz entflammt." - so die Süddeutsche Zeitung über das Klavierspiel der jungen deutschen Pianistin.
Sie teilt sich die Bühne mit Künstlern wie Martha Argerich, Fazil Say oder Marie-Luise Neunecker und arbeitet regelmäßig mit dem Komponisten Jörg Widmann zusammen. Ihre Studien absolvierte sie an der Hochschule für Musik Köln und am Mozarteum Salzburg in der Klasse von Jacques Rouvier.
Die Pianistin spielte Wettbewerbe und gewann Preise, doch viel mehr interessiert sie sich dafür, die Werke verschiedener Komponisten gegenüber zu stellen mit dem erklärten Ziel, sie dem Publikum auf neuartige Weise hörbar zu machen und Beziehungen aufzuzeigen, die verborgen zu sein schienen.
So bereits auf ihrem ersten Album "Zirkustänze" mit Werken von Jörg Widmann und Robert Schumann: "Luisa Imorde zeigt sich als herausragendes Talent, das bei dem raffiniert konzipierten Programm genau den richtigen Ton trifft", schrieb das FONO FORUM und zeichnete ihr Debüt-Album mit dem "Stern des Monats" aus. Zudem wurden die "Zirkustänze" CD-Tipp von SWR2 und "CD des Monats" der STEREO 9/16.
Mit ihrem aktuellen Album "L'affaire d'honneur" (Februar 2019) eröffnet die Künstlerin ihre exklusive Zusammenarbeit mit dem Edel-Label Berlin Classics. Die Präsentation der Einspielung findet übrigens am Originalschauplatz des Klavierduells zwischen Joseph Woelfl und Ludwig van Beethoven in der Villa Xaipe am Schönbrunner Schlosspark statt.