Kammerkonzerte

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08.03.2020

3. KAMMERKONZERT: JUBILÄEN 2020

Max Bruch (1838 — 1920) Septett Es-Dur WoO für Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Violoncello und Kontrabass
Ludwig van Beethoven (1770 — 1827) Septett in Es-Dur op. 20 für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

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Mit zwei Septetten in Es-Dur feiert das Kammerkonzert Ludwig van Beethoven und Max Bruch. Bruch, dessen Todestag sich im Jahr 2020 zum hundertsten Mal jährt, schrieb im Alter von gerade einmal elf Jahren sein Es-Dur-Septett - anlässlich des 100. Geburtstages von Johann Wolfgang von Goethe. Inspiration für das Werk sammelte er nicht nur bei seinem Vorbild Franz Schubert, sondern vor allem bei Ludwig van Beethoven. Mit dessen 1799 ebenfalls in Es-Dur komponierten Septett gratulierendie Musiker*innen des Oldenburgischen Staatsorchesters dem Meister zum 250. Geburtstag.

Josefa Zalud — Klarinette
Jens Pfaff — Fagott
Joaquim Palet — Horn
Claudia Schmid-Heise — Violine
Uta Herfurth — Violine
Tigran Sudzhijants — Viola
Fabian Boreck — Violoncello
Jochen Zillessen — Kontrabass

03.05.2020 

4. KAMMERKONZERT: KLAGE UND JUBEL

Carl Maria von Weber (1786 — 1826) Trio g-Moll op. 63 für Klavier, Flöte und Violoncello
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 — 1791) Sonate B-Dur KV 292 für Fagott und Violoncello
Franz Schubert (1797-1828) Variationen über ‚Trockne Blumen‘ für Klavier und Flöte D 802
Anton Reicha (1770 — 1836) Grand Quatour Concertant Es-Dur op. 104 für Flöte, Fagott, Violoncello und Klavier

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Eine reizvolle und selten zu hörende Kombination aus Blas-, Streich-, und Tasteninstrument bietet das Programm des 4. Kammerkonzertes. Von Werken der Wiener Klassik von Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Reicha wird der Bogen in die Frühromantik geschlagen: Carl Maria von Webers Trio g-Moll für Klavier, Flöte und Violoncello - für Franz Schubert das bedeutendste Klaviertrio der Romantik - steckt voller Anklänge an die Oper ,Der Freischütz', an der Weber gleichzeitig arbeitete. Und Franz Schubert zitiert in seinen zum Teil hochvirtuosen Variationen über ‚Trockne Blumen‘ für Klavier und Flöte sein eigenes gleichnamiges Lied aus dem Zyklus ‚Die schöne Müllerin‘.

 

 

Andreas Mäder — Flöte
Jens Pfaff — Fagott
Fabian Boreck — Violoncello
Giuseppe Barile — Klavier

31.05.2020

5. KAMMERKONZERT: ZURECHTGELEGT

Gabriel Fauré (1845 — 1924) Suite aus ‚Pelléas und Mélisande‘ op. 80 für Bläserquintett bearbeitet von Joaquim Palet
Hector Berlioz (1803 — 1869) Les Nuits d’Été Sechs Lieder nach Gedichten von Théophile Gautier
Fassung für Mezzosopran und Bläserquintett von Henk de Vlieger
nach der Originalfassung für Mezzosopran und Klavier

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Ein Gefühl dunkler Leidenschaften verbindet die beiden hochromantischen Werke: Während sich Faurés Suite jedoch rein fiktiv auf die tragische Liebesgeschichte zwischen Pelléas und Mélisande in Maeterlincks gleichnamigem Drama bezieht, speist sich Berlioz' Liederzyklus aus der leidenschaftlichen Lebensgeschichte des Komponisten und steht dabei symbolhaft für die ersterbende Liebe zu seiner langjährigen Muse und ersten Ehefrau Harriet Smithson sowie das Entflammen für eine andere Künstlerin: die Mezzosopranistin Marie Recio.

Ann-Beth Solvang — Mezzosopran
Stephania Lixfeld — Flöte
Nicolas Wallach — Oboe
Josefa Zalud— Klarinette
Dirk Ehlers — Fagott
Joaquim Palet — Horn

14.06.2020

6. KAMMERKONZERT:ERINNERUNG UND AUFBRUCH

Gustav Mahler: Klavierquartett a-Moll 
Gustav Mahler: „Nun will die Sonn‘ so hell aufgeh‘n!“                                                 
„Nun seh‘ ich wohl, warum so dunkle Flammen“ 
Christoph J. Keller: „In Gefangenschaft“
Zyklus für Bariton, Violine, Violoncello und Flügel
Mit Texten aus den Moabiter Sonetten von Albrecht Haushofer                                                              Ralph Vaughan Williams: Klavierquintett C- Mol
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Mit der Vertonung von fünf der insgesamt 428 Gedichte der „größten Totenklage der Weltliteratur“ – den ‚Kindertodtenliedern‘ von Friedrich Rückert - griff Gustav Mahler ein Tabuthema auf. In ihrer melancholisch-verzweifelten Stimmung entsprechen Mahlers Lieder auch dem Ton des Liedzyklus ‚In Gefangenschaft‘, den der Oldenburger Komponist Christoph J. Keller nach autobiografisch inspirierten Sonetten des deutschen NS-Widerstandkämpfers Albrecht Haushofers schrieb. Ergänzt werden die Liedkompositionen durch zwei Frühwerken - dem einzig erhaltenen Kammermusikwerk Gustav Mahlers, dem Klavierquartett a-Moll, und dem Klavierquintett c-Moll von Ralph Vaughan Williams.

Mit:

Paul Brady, Bariton
Christoph Keller, Klavier
Cordula Ramke, Violine
Rüdiger Kuntz, Viola
Norbert Körner, Violoncello
Ralf Santo, Kontrabass

Vergangene Konzerte der Spielzeit

19.01.2020

2. KAMMERKONZERT: EINMAL ANDERS!

Richard Strauss (1864 — 1949)/
Franz Hasenöhrl (1885 — 1970)
‚Till Eulenspiegel einmal anders‘ und diverse weitere musikalische Scherze ...

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Den Schalk im Nacken hatte nicht nur Till Eulenspiegel, sondern auch Richard Strauss, als er diesen durch seine berühmte Sinfonische Dichtung toben und haarsträubende Scherze treiben lässt. Mehr sei hier nicht über das komödiantische Meisterwerk verraten, denn wie fragte sich schon Strauss vor der Veröffentlichung: „Wollen wir diesmal die Leutchen selber die Nüsse aufknacken lassen, die der Schalk ihnen verabreicht?“ Franz Hasenöhrl bearbeitete das Werk 1954 für ein Kammerensemble als ,Scherz für fünf Instrumente‘. Dabei allein soll es aber nicht bleiben, denn die fünf Instrumente haben auch noch manch anderen musikalischen Scherz auf Lager. Lassen Sie sich überraschen!

Josefa Zalud — Klarinette
Cornelius Nünchert — Horn
Rolf Seeber — Violine
Ralf Santo — Kontrabass
Thomas Birklein — Sprecher/Gitarre usw.

01.12.2019
Zusatztermin am 08.12.2019  

1. KAMMERKONZERT: UND NICHT NUR ZUR WEIHNACHTSZEIT

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Alle Jahre wieder ... Auch in diesem Jahr darf ein adventliches Kammerkonzert nicht im Konzertkalender fehlen. Ein weihnachtliches Konzert mit Texten von Heinrich Waggerl, Martin Luther, Luis Trenker, Gerhardt Polt, mit Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, George Onslow, Leonard Cohen und anderen.

Cordula Ramke — Violine
Rolf Seeber — Violine
Rüdiger Kuntz — Viola
Norbert Körner — Violoncello
Ralf Santo — Kontrabass
Jens Ochlast — Sprecher