Gesprächskultur

was wir schon immer voneinander wissen wollten

DEATH CAFÉ

Memento mori -Bedenke, dass du stirbst

Das Sterben und der Tod sind ständige Begleiter allen Lebens. Dennoch beschäftigen wir uns erst mit ihnen, wenn wir direkt damit konfrontiert werden. Der Tod und alles, was ihn betrifft, sind gesellschaftliche Tabuthemen, die bei den meisten Menschen Unbehagen und Berührungsangst hervorrufen. Diese sollen im Death Café abgebaut werden. Die Sterblichkeit ist, was uns miteinander verbindet. Feiern, Zusammenkünfte, Kommunikation, gemeinsames Essen und Trinken sind Handlungen, durch die wir das ganze Leben bewusst zelebrieren. Genau das wollen wir im Death Café Oldenburg tun. Bei Kaffee und Kuchen kann jede Besucherin und jeder Besucher in moderierten Gesprächsrunden über den Tod sprechen. Hier wird keine akute Krisen- und Trauerbegleitung geleistet, sondern ein Ort geschaffen, an dem sich jede und jeder über die Vergänglichkeit, den Tod und das Sterben austauschen kann: Was macht Beisetzungen so unangenehm? Welche Musik soll auf Ihrer Beerdigung gespielt werden? Welche Ziele wollen Sie erreichen, bevor Sie sterben? Wie kondoliere ich anderen, ohne ihnen zu nahezu treten oder nur leere Phrasen zu reproduzieren? Sprechen wir drüber!
Eine Kooperation mit

DISKURSGEWITTER

Dem Theater immanent ist die Sehnsucht,mit den Augen der Kunst die Welt, in der wir leben, neu zu sehen und anders zu begreifen.Aber wie schaut eigentlich die Wissenschaft,wie schauen Expert*innen aus allen Gesellschaftsbereichen auf die Themen und Fragestellungen, die wir auf der Bühne verhandeln? Welche Erkenntnisse und Antworten formulieren sie auf drängende Fragen und Herausforderungen der Zeit? Die Erforschung der Wirklichkeit - mit jeweils anderen Mitteln - ist beiden Disziplinen gemeinsam. Höchste Zeit, sie in einen gemeinsamen Diskurs zu überführen!

Mit der Region Nordwest - Erklärung der Vielen hat das Oldenburgische Staatstheater sich mit Kulturinstitutionen der Region zusammen geschlossen, um für die Wahrung der Kunstfreiheit zu kämpfen. Gemeinsam nehmen wir eine starke Position gegen eine Vereinnahmung der Kunst und Kultur durch politische Strömungen, die sich gegen eine kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt aussprechen,ein. Aber welche Funktion hat die Kunst? Was darf und muss sie? Wie können wir für die Freiheiten unserer Gesellschaft einstehen und wo gilt es weiter für Freiheiten zu kämpfen? Lassen Sie uns gemeinsam in den Diskurs gehen, sprechen wir über Demokratie, Kunstfreiheit, das Grundgesetz und unseren Umgang damit!