Le nozze di Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 — 1791)

Commedia per musica in quattro atti
Libretto — Lorenzo Da Ponte nach der Komödie
‚La folle journée ou Le mariage de Figaro‘ (1778)
von Beaumarchais
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

„Die komische Mozart-Oper um Liebe, Eifersucht und Intrige ist auch 250 Jahre nach der Uraufführung ein Quotenhit. Schwung bringen das markante Bühnenbild mit sich drehendem Herrenhaus und das frisch aufspielende Staatsorchester. Viel Applaus!” (BILD Bremen)


„Ein spanischer großer Herr Conte Almaviva liebt ein verlobtes junges Mädchen Susanna, das er zu verführen sucht. Die Verlobte, der Mann, den sie heiraten soll, Figaro , und die Frau des Edelmanns Contessa Almaviva finden sich zusammen, um den Plan eines absoluten Heuchlers zum Scheitern zu bringen, dem Rang, Vermögen und Freigebigkeit alle Macht verleihen, sein Vorhaben zu verwirklichen. Das ist alles, nichts weiter. Das Stück bietet sich Eurem Auge dar." (Pierre Augustin Caron de Beaumarchais)

Das ,Recht der ersten Nacht‘ soll abgeschafft werden. Der Einzige, der sich angesichts der bevorstehenden Hochzeit von Figaro und Susanna nicht daran halten will, ist der großzügige Gönner selbst: Graf Almaviva. Für ein Schäferstündchen mit der hübschen Zofe würde er alles tun. Doch hat er nicht mit den Wünschen der anderen gerechnet …

Die in Frankreich gerade wegen ihrer aufrührerischen Tendenz beliebte Komödie ,Der tolle Tag‘ von Beaumarchais war in Wien verboten. Nach diesem sehr erfolgreichen Werk, 1784 in Paris uraufgeführt, schrieben Mozart und sein Librettist Da Ponte in nur sechs Wochen ‚Le nozze di Figaro‘, eine Oper, die mit ihrer deutlichen Kritik an Adels­privilegien und feudaler Willkür und der Sympathie für den selbstbewussten dritten Stand den Nerv der Zeit traf.
Mozarts Oper ist eine der vollkommensten musikalischen Komödien der Operngeschichte: zeitlos in ihrer Menschlichkeit, raffiniert und voller überraschender Wendungen im Aufbau der Handlung und von einem überwältigenden musikalischen Reichtum.

Bilder

Besetzung

Musikalische Leitung: Vito Cristofaro
Regie: Rudolf Frey
Bühne und Kostüme: Madeleine Boyd
Dramaturgie: Steffi Turre
Il Conte di Almaviva: Daniel Moon/ Tomasz Wija
La Contessa di Almaviva: Nina Bernsteiner/ Valda Wilson
Cherubino: Pavel Shmulevich/ Yulia Sokolik
Figaro: Christoph Pohl
Bartolo: Ill-Hoon Choung
Marcellina: Melanie Lang
Basilio, Don Curzio: Alexander Murashov/ Mykola Pavlenko
Antonio: Henry Kiichli
Barbarina: Anna Avakian/ Sung Eui Park
Zwei Mädchen: Friederike Hansmeier, Sharon Starkmann
Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters
Oldenburgisches Staatsorchester

Termine

Wiederaufnahme — 17.10.2015

Dauer

180 Minuten

Spielstätte

Großes HausAnfahrt