FAQ – wie geht das Oldenburgische Staatstheater mit der aktuellen Lage um?

Wie ist die Situation?

Um der Ausbreitung des Corona Virus entgegenzuwirken, mussten wir am 13. März 2020 unseren Vorstellungsbetrieb bis auf Weiteres einstellen. Die momentane Situation lässt keine langfristige Planung zu. Bis auf Weiteres werden keine Vorstellungen stattfinden können. Die Einstellung des Spielbetriebs betrifft alle Spielstätten und Veranstaltungsorte des Theaters sowie Gastspiele. Der Proben- und Produktionsbetrieb läuft - soweit möglich - entweder zuhause oder auch stark vereinzelt hinter den geschlossenen Türen des Staatstheaters weiter. Um die kommenden Produktionen künstlerisch vorzubereiten, lernen die Schauspieler*innen Text, die Sänger*innen und Musiker*innen üben Literatur und die Tänzer*innen erarbeiten Solo-Choreografien, die Ballettdirektor Antoine Jully bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu einem Ballettabend zusammensetzen wird. Die Werkstätten sowie Verwaltung und technische Abteilungen arbeiten in einer kleineren Besetzung und teils auch im Home-Office weiter. Einige engagieren sich auch zusätzlich. So näht die Kostümabteilung gerade in Heimarbeit Stoffmasken .

Welche Folgen sind zu erwarten?

Die betrieblichen und dispositionellen Folgen der Aussetzung des Proben- und Vorstellungsbetriebes sind immens. Für ein Repertoire-Theater ist der Ausfall von Premieren und Neuproduktionen ein großes Problem, da die freiberuflichen Regieteams häufig für spätere Zeiträume verplant sind bzw. die enge Taktung der Bühnenzeiträume eine spätere Fortsetzung der Proben nicht zulässt. Schon jetzt ist absehbar, dass die beschlossenen Einschränkungen auch Auswirkungen auf die kommende, bereits geplante Spielzeit 2020/21 haben werden.

Wie bleibt das Staatstheater weiterhin sichtbar?

Künstler*innen aus den Ensembles und Mitarbeiter*innen aus den verschiedenen Abteilungen produzieren kurze Beiträge wie beispielsweise Lesungen, Gedichte oder musikalische Stücke die auf der Homepage des Staatstheaters, auf Facebook und Instagram zu sehen sind.

Wie können Tickets zurückgegeben werden?

Abonnent*innen erhalten für ausgefallene Vorstellungen automatisch Gutscheine, die dem jeweiligen Kundenkonto gutgeschrieben werden.
Käufer*innen von Einzelkarten erhalten für Ihre getätigten Zahlungen automatisch einen Gutschein. Eventuell zusätzlich verwendete Tauschgutscheine werden ebenfalls dem Kundenkonto gutgeschrieben.

Bei der Bearbeitung der abgesagten Vorstellungen gehen wir chronologisch vor. Aufgrund des hohen Aufkommens kann es sein, dass es einige Zeit dauert, bis wir Ihren Vorgang bearbeitet haben. Bitte zeigen Sie dafür Verständnis und sehen Sie von Nachfragen zum Stand der Bearbeitung ab. Vielen Dank.

Die Theaterkasse ist bis auf Weiteres nur telefonisch oder per E-Mail zu erreichen:

Di-Fr 10-18 Uhr unter Tel. 0441.2225- 111
E-Mail: kasse@staatstheater-ol.niedersachsen.de


Wie können Sie helfen?

Sie möchten unsere Theaterarbeit und unsere Künstler*innen unterstützen?


Eintrittskarten spenden
Sie können auf die Erstattung des Eintrittspreises von bereits gekauften Eintrittskarten, respektive Abonnementkarten verzichten und diesen Betrag spenden. Das Oldenburgische Staatstheater richtet aus diesen Spenden einen entsprechenden Fond ein. In beiden Fällen genügt eine entsprechende Mail an Kasse@staatstheater-ol.niedersachsen.de und der betreffende Betrag wird von der Verwaltung als Spende eingeordnet.


Unabhängig vom Eintrittsgeld spenden
Wenn Sie zusätzlich spenden möchten, um unsere Theaterarbeit oder wenn Sie durch die Corona-Krise in Not geratene Künstler*innen unterstützen möchten, finden Sie im Folgenden einige Kontakte.


Oldenburgisches Staatstheater

Kontoinhaber: Oldenburgisches Staatstheater
Landessparkasse zu Oldenburg
IBAN DE72 2805 0100 0090 6614 55
BIC SLZODE22XXX
 

Wer die Oldenburger Kulturlandschaft aktiv unterstützen möchte, kann dies ab sofort über die Bankverbindung der Oldenburger Bürgerstiftung tun:

Oldenburger Bürgerstiftung
Norddeutsche Landesbank
DE44 2905 0000 3001 3940 06
Verwendungszweck: „Kulturspende“

Helene Achterberg-Hewelcke-Hilfsfonds der GDBA für bedürftige Künstler*innen
Kontoinhaber: „Helene Achterberg-Hewelcke“-Hilfsfonds e. V.
Kennwort: Spende
IBAN: DE65 2005 0550 1282 1276 93
BIC: HASPDEHHXXX

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Bühnengenossenschaft

 

#fürdiefreien: Auf Initiative des ensemble-netzwerks hat das Aktionsbündnis Darstellende Künste eine Spendenaktion für freiberufliche und solo-selbstständige Theaterschaffende gestartet. Mit den Spendengeldern werden 500 Euro Soforthilfe für Miete und andere Fixkosten finanziert.
Gespendet werden kann über die Plattform betterplace.org. Dort finden sich auch alle Informationen zur Aktion und alle beteiligten Organisationen, über die die Soforthilfe auch beantragt werden kann.

https://www.betterplace.org/de/projects/77979-miete-in-zeiten-von-corona-500-soforthilfe-fur-theaterschaffende

 

Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung für freiberufliche Musiker*innen
Kontoinhaber: Deutsche Orchester-Stiftung
Kennwort: Nothilfefonds
IBAN: DE35 1004 0000 0114 1514 05
BIC: COBADEFFXXX

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Orchester-Stiftung