Die Vereinigung der beiden Koreas

Schauspiel von Joël Pommerat
aus dem Französischen von Isabelle Rivoal

Ein Stück für siebenundzwanzig Frauen, vierundzwanzig Männer und jemanden, der singt. In zwanzig wundervollen Einzelszenen zeigt Joël Pommerat die Extreme menschlicher Beziehungen auf. Vom ekstatischen Liebesglück bis hin zum Tod durch vernichtende Entfremdung – alles hat Platz in diesem großen Reigen der Dramatik. Die Charaktere, die Pommerat hierfür wählt, sind dabei stets außergewöhnlich und finden wenig Vergleichbares in der Theaterliteratur. Ein Priester, der sich von seiner langjährigen Geliebten trennen will, ein kinderloses Ehepaar, das einen Babysitter einstellt, eine Frau ohne Gedächtnis, die ihren Ehemann täglich neu kennenlernt, sind dabei nur ein kleiner Teil des traurig-komischen Figurenpanoptikums, das dieses Stück bevölkert und dem ein großartiges Ensemble Leben einhaucht. Als musikalischer roter Faden im Labyrinth der obskuren Begegnungen leiten uns dabei die schönsten B-Seiten der Musikgeschichte.

Besetzung

Regie: Peter Hailer
Musikalische Leitung: Cindy Weinhold
Bühne: Dirk Becker

Termine

Premiere — 11.12.2020

11.12. 19.30 Uhr
VVK ab: 03.11.

Spielstätte

Großes HausAnfahrt