Die Abreise

Eugen d’Albert (1864 — 1932)

Musikalisches Lustspiel in einem Aufzug
In deutscher Sprache

 

„Nicht nur die fantastischen Stimmen transportieren den Herzensaufruhr junger Erwachsener, auch Gestik, Mimik und Bewegungen wirken ungekünstelt und authentisch. (...) Verdienter, langanhaltender Beifall für alle Beteiligten dieser frischen, melodiösen, durch und durch vergnüglichen Kurzoper.” (Nordwest Zeitung)


Gilfen und Luise sind schon jahrelang verheiratet, ihre Liebe ist allerdings inzwischen etwas erkaltet. Aus Angst um die Treue seiner Frau hat Gilfen Bedenken, eine Reise anzutreten. Sein Freund Trott indes hat ein Auge auf Luise geworfen und drängt Gilfen – natürlich aus Eigennutz – doch aufzubrechen. Aber Luise weist das Werben Trotts zurück. Gilfen, der alles durchschaut hatte, kehrt unerwartet zurück und muss höchst erfreut feststellen, dass seine Frau ihm treu geblieben ist. Nun ist es Trott, der abreisen muss. Die Eheleute beschließen nun, ihre Liebe zu erneuern.
Mit seinen insgesamt 21 Opern deckt Eugen d‘Albert eine riesige stilistische Palette zwischen deutscher Romantik, Unterhaltungsmusik und der neuen Tonsprache des 20. Jahrhunderts ab. Heute wird fast nur noch seine Oper ‚Tiefland‘ aufgeführt. Der Einakter ‚Die Abreise‘ ist ein wahres musikalisches Kleinod aus d’Alberts Feder, uraufgeführt im Jahre 1898. Es gibt wenig Werke d’Alberts, in denen Libretto und Musik in Qualität und charmanter Leichtigkeit so passgenau aufeinander abgestimmt wirken. Nach der Uraufführung der ,Abreise‘ gehörte d’Albert endgültig zum etablierten Musiktheaterbetrieb seiner Zeit. 

Bilder

Besetzung

Musikalische Leitung: Elias Corrinth
Regie: Valérie Junker
Bühne und Kostüme: Friederike Förster
Dramaturgie: Steffi Turre
Gilfen: Christoph Pohl
Luise: Anna Avakian

Termine

Premiere 2015/2016

Dauer

50 Minuten