CITY DRAMATURGS: WHAT WE DO

Kristin Rogghe und Tunde Adefioye über ihre Arbeit am Königlich-Flämischen Theater Brüssel
Kristin Rogghe and Tunde Adefioye on their work at the Royal flemish Theatre Brussels

Kristin Rogghe and Tundé Adefioye will present their vision on what it means to be a citydramaturgin 2000-now, in an institution like the KVS (Royal Flemish Theater), in a city like Brussels. Illustrating their story with concrete examples from their practice, they will follow three (dramaturgical) lines: the international vs the local, the workings of a large culturalinstitution vs the urgencies in the field, and the institutional vs the individual. It should beunderstood that these fields of tension are not static or by definition in opposition, but areconstantly in negotiation.

Als Stadttheater von Brüssel ist das Königlich-Flämische Theater KVS bewusst eine Plattform für eine breite Palette an Stimmen und Geschichten aus der vielsprachigen und äußerst vielfältigen Hauptstadt Belgiens und Europas. Im Jahr 2001 wandelte sich das KVS von einem traditionellen Repertoiretheater für die flämische Minderheit in Brüssel zu einer„urbanen Plattform“: In der kulturell fragmentierten Stadt, wo sich die Bevölkerung auf keine gemeinsame Vergangenheit berufen kann, möchte das KVS ein Ort sein, mit dem sich alle identifizieren können. Das KVS entfaltet seine künstlerische Tätigkeit auf Grundlage der Herausforderungen, Spannungen und Chancen städtischen Lebens. Die City-Dramaturgen nehmen in dieser Arbeit eine zentrale Stellung ein, denn sie begreifen sich u.a. als inhaltlich programmatisches Bindeglied zwischen der Institution und den Communities der Stadt sowie auch globalen Partner*innen.

Dieses Gastspiel findet im Rahmen des flausen+ BANDEN!-Festivals statt.

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Termine

15.05. 16.45 Uhr

Genre: Dialog-Vortrag/Lecture-Dialogue | In englischer Sprache / in english language

Spielstätte

theater wrede+ Anfahrt