Axel Köhler

Axel Köhler studierte an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Violinpädagogik und Gesang. Ab 1984 gehörte er dem Ensemble der Oper Halle an – zunächst als Spielbariton, dann als Altus, später auch als Regisseur und von 2009 bis 2016 als Künstlerischer Direktor und Intendant. 1987 debütierte er als Eustazio in der legendären ‚Rinaldo‘-Inszenierung von Peter Konwitschny an der Oper Halle. Es folgten anspruchsvolle Countertenor-Partien in Oper und Operette an Häusern wie der Semperoper Dresden, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, der Komischen Oper Berlin, dem Staatstheater Karlsruhe, am Royal Opera House in London und bei den Salzburger Festspielen. Seit der Spielzeit 16/17 ist Axel Köhler Ensemblemitglied der Staatsoperette Dresden. Seit 2000 ist Axel Köhler auch als Regisseur erfolgreich. Sein Debüt gab er mit Monteverdis ‚L’incoronazione di Poppea‘. Seitdem inszenierte er zahlreiche Opern von Verdi, Händel, Mozart, Monteverdi, Bizet, Strauss und Telemann sowie Operetten von Kálmán, Lehár, Strauß und Zeller, u.a. an den Theatern in Halle, München, Schwerin, Augsburg, Erfurt, Wien, Bayreuth, Leipzig, Innsbruck, Dresden, Palermo und Graz. Seine Inszenierung ‚Schwanda, der Dudelsackpfeifer‘ (2012) an der Semperoper Dresden wurde von der Fachzeitschrift ‚Opernwelt‘ als „Wiederentdeckung des Jahres“ gefeiert. Die Inszenierung von Webers ‚Der Freischütz‘ – ebenfalls an der Semperoper – wurde in der Kategorie „Beste Inszenierung“ mit dem Bachtrack Opera Award 2015 ausgezeichnet. Zuletzt inszenierte Axel Köhler u. a. ‚Der Barbier von Sevilla‘ an der Oper Graz, ‚Die Hochzeit des Figaro‘ an der Staatsoperette Dresden, ‚Der Vogelhändler‘ bei den Seefestspielen Mörbisch, ‚Die lustige Witwe‘ am Theater Erfurt und ‚Der Opernball‘ von Richard Heuberger an der Volksoper Wien.