Sam Madwar

Sam Madwar wirkt als Darsteller, Autor, Regisseur, Übersetzer, Licht- und Projektionsdesigner, zuletzt aber hauptsächlich als Bühnenbildner (bevorzugt für Musiktheater).

An der Wiener Volksoper feierte er große Erfolge mit seinen Ausstattungen für ‚Frau Luna‘, ‚Guys and Dolls‘, ‚Hello Dolly‘ sowie ‚Axel an der Himmelstür‘. Am Theater der Jugend stattete er ‚Karlsson vom Dach‘, ‚Emil und die Detektive‘, ‚Kalle Blomquist lebt gefährlich‘ sowie ‚Cinderella passt was nicht‘ aus. Er ist häufiger Gast bei der Bühne Baden, u. a. mit ‚Die Bajadere‘, ‚Eine Nacht in Venedig‘, ‚Die schöne Wassilissa‘, ‚Sweet Charity‘, ‚Zwei Herzen im Dreivierteltakt‘, ‚Annie‘, ‚Das Land des Lächelns‘ und ‚Victor/Victoria'.

Sein Fantasy-Bühnenbild für das Musical ‚Die 13 ½ Leben des Käpt‘n Blaubär‘ (2006 in Köln uraufgeführt) war 2008/09 auf großer Tour durch Deutschland. Sein Bühnenbild für ‚Shrek‘ war nach der Premiere in Düsseldorf auf Tournee über die Schweiz bis nach Wien und wurde in Folge für eine Welttournee übernommen.

Weitere Ausstattungen entstanden in Österreich für das Stadttheater Klagenfurt, die Stadthalle Wien, das Musicalfestival Graz, die Kammerspiele Wien, das Stadttheater Mödling/Scala Wien sowie den Theatersommer Haag, die Wachaufestspiele Weißenkirchen u. v. m. Im Sommer 2016 war Sam Madwar erstmals in Amstetten tätig – mit einer gefeierten Produktion von ‚Hair‘. 

In Deutschland wirkte er zuletzt an der Komödie am Ku’damm Berlin, am Schmidt-Theater Hamburg, Prinzregententheater München und Stadttheater Chemnitz.

Zudem inszenierte er ‚Lucky Stiff‘ 2002 in Klagenfurt und Wien, ‚Coccinella‘ im Dschungel Wien, Neil Simons ‚Sie spielen unser Lied‘ und zuletzt ‚Schmetterlinge sind frei‘.

Des Weiteren trat er als Autor des Stücks ‚Wenn der Wind weht‘ und der Liedtexte zu ‚Figaro‘ (verlegt bei Felix Bloch Erben) sowie des Stücks ‚Ruhe am Set! – Die Marx Brothers‘ (verlegt bei Whale Songs, Hamburg) in Erscheinung.

In der Spielzeit 17/18 zeichnet Sam Madwar am Oldenburgischen Staatstheater für die Bühne von Andrew Lloyd Webbers ‚Jesus Christ Superstar‘ verantwortlich.