Christiane Hercher

Christiane Hercher wurde 1969 in Jena geboren. Nach einer Buchhändlerlehre und dem Studium der Musikwissenschaft und Italianistik in Weimar und Jena begannen die ersten praktischen Arbeiten am Theaterhaus Jena. Von 1999 bis 2009 folgte eine freiberufliche Tätigkeit als Dramaturgin und Regieassistentin (Schauspiel und Oper) bei den Musikfestspielen in Potsdam und Salzburg, bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und bei freien Produktionen in Halle, Zürich, Genf, Chemnitz, Berlin und Leipzig. 2004 entstand die erste eigene Regiearbeit mit dem Sommertheater ´Der Vogt, sein Mörder, Heidi und ihr Liebhaber. Eine Schweizer Geschichte´, der noch Szenen für Theaterspaziergänge bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und der Theaterabend über Paul Cézanne ´Ich werde Paris mit einem Apfel erobern!´ folgte. Seit der ersten Ausstattung 2003 vollzog sich zunehmend eine Hinwendung zum Bühnen- und Kostümbild. Nach den Arbeiten mit Stefan Ebeling in der freien Gruppe TheaterschaffT erfolgte 2009 das Engagement als Ausstattungsleiterin am Theater Magdeburg. Dort entstanden Arbeiten im Schauspiel u.a. mit Regisseuren wie Jan Jochymski (Durst, Kabale und Liebe, Rotkäppchen), Christoph Roos (Ein seltsames Paar), Hermann Schein (Nathan der Weise) und Cornelia Crombholz (Romeo und Julia); und in der Oper mit Karen Stone (Der Untergang des Hauses Usher, Die Hochzeit des Figaro, Così fan tutte) und Jan Jochymski (Die Dreigroschenoper). Mit dem Regisseur Alexander Marusch gastierte sie 2013/14 am Volkstheater Rostock (Väterchen Frost und Sonnenallee) und 2015/16 am Landestheater Tübingen (Arsen und Spitzenhäubchen). Am Oldenburgischen Staatstheater stattet sie 2016/17 die Boulevardkomödie `Cash - un egaalweg pladdern de Moneten´ im Niederdeutschen Schauspiel aus.