Nadja Loschky

Nadja Loschky, Jahrgang 1983, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Parallel zu ihrem Studium arbeitete sie bereits als Assistentin von Hans Neuenfels und als freie Regisseurin an den Städtischen Bühnen Osnabrück, wo sie 2006 Frieds Monooper ‚Das Tagebuch der Anne Frank‘ inszenierte. Diese Arbeit wurde zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen. Ebenfalls an den Städtischen Bühnen Osnabrück entstanden die beiden Uraufführungen ‚Rotkäppchen, lauf!‘ (eine Co-Produktion mit dem ADevantgarde-Festival München) und ‚Bruno‘ (ein Opern-Preview von Jakub Sarwas). 2007 inszenierte sie ‚Rotkäppchen, lauf!‘ erneut, diesmal am Staatstheater Kassel. 2009 legte sie mit der Inszenierung von Monteverdis letzter Oper ‚L'incoronazione di Poppea‘ ihre praktische Diplomprüfung ab.
Im Anschluss erarbeitete sie an den Städtischen Bühnen Osnabrück eine weitere Uraufführung mit dem Titel ‚Schön, schöner, Schneewittchen‘. Hierbei handelt es sich erneut um eine Co-Produktion mit dem ADevantgarde-Festival München. 2010 folgte ihre Inszenierung von Verdis ‚La Traviata‘ an den Städtischen Bühnen Osnabrück. Anschließend zeichnete die junge Regisseurin für die In-Szene-Setzung des Werkes ‚Faust‘ von Charles Gounod am Staatstheater Kassel verantwortlich. 2011 folgten Inszenierungen von Rossinis ‚Il Barbiere di Seviglia‘ – wiederum an den Städtischen Bühnen Osnabrück – und von der Uraufführung der Familienoper ‚Mikropolis‘ von Christian Jost an der Komischen Oper Berlin. Im Jahr 2012 inszenierte Nadja Loschky Bizets ‚Carmen‘ am Theater der Stadt Heidelberg, Brittens ‚A Midsummer Night's Dream‘ am Staatstheater Kassel, Mozarts ‚Entführung aus dem Serail‘ – eine Co-Produktion des Theaters der Stadt Heidelberg mit dem Theater Heilbronn – , sowie die Uraufführung der Familienoper ‚Die Schatzinsel‘ (Frank Schwemmer) am Opernhaus Zürich. Im April 2013 folgte die Premiere von Verdis ‚Simon Boccanegra‘ am Theater Aachen. Im Januar 2014 inszenierte Nadja Loschky am Theater Luzern Händels Barock-Oper ‚Alcina‘. Im Mai desselben Jahres erarbeitete sie Mozarts ‚Così fan tutte‘ am Theater Heidelberg. 2015 inszenierte Nadja Loschky am Opernhaus Zürich die Uraufführung von Christian Josts ‚Rote Laterne‘.
Nadja Loschky lebt in Berlin und ist dort neben Ihrer Regietätigkeit projektbezogen auch als Dozentin an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler‘ tätig.