Felix Schrödinger

Der junge Regisseur wurde in Straubing geboren und studierte zunächst Gesang bei Fenna Kugel-Seifried an der Hochschule für Musik Nürnberg. Schon während seines Studiums trat er regelmäßig als Konzertsänger in Erscheinung, so u. a. als Evangelist in Oratorien von Johann Sebastian Bach im Herkulessaal München sowie beim Transeuropäischen Musikfestival in Rouen. Am Prinzregententheater München übernahm er weiterhin die Partie des Podesta in Mozarts ‚La finta giardiniera‘ in der Regie von Lydia Steier und unter der musikalischen Leitung von Alexander Liebreich. Parallel zu seinen sängerischen Tätigkeiten wandte sich Felix Schrodinger alsbald der Regie zu und begann, an der Hochschule für Musik Nürnberg als Regieassistent zu arbeiten. Nach zahlreichen Hospitanzen, die ihn u. a. zu Barrie Kosky an die Komische Oper Berlin führten, assistierte er in Nürnberg den Regisseuren Stefan Haufe und Michael Bleiziffer, deren Produktionen er anschließend als Wiederaufnahmeregisseur an den Theatern Bamberg und Erlangen verantwortete. Es folgten eigene freie Produktionen wie ‚Chanson – Geschichte eines Lebens‘, die im Yip Yap München zur Uraufführung kam und 2014 für den Sampietrino d’Oro Marguttiano-Award in der Kategorie „Nachwuchs Ausland“ nominiert wurde. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Felix Schrödinger als Regieassistent und Abendspielleiter am Oldenburgischen Staatstheater tätig, wo er von Anfang an auch eigene Projekte realisierte. So brachte er 2015 ‚Scary Opera‘ auf die Bühne der Exerzierhalle, eine vom aktuellen Horrortrend inspirierte Opernparodie, bei der er neben Textbuch und Regie auch für Bühne und Kostüme verantwortlich zeichnete.

Der große Erfolg wurde 2016 mit ‚Scary Opera 2‘ fortgeführt.