Callum Hastie

Der Australier Callum Hastie erhielt seine Ausbildung an der Central School of Ballet in London. Ein erstes Engagement führte ihn zum PACT Ballet Südafrika, wo er als Solist in Choreographien von Sir Frederick Ashton, John Cranko und George Balanchine zu erleben war. Daraufhin kehrte er auf seinen Heimatkontinent ins West Australian Ballet zurück, wo Ted Brandsen für ihn die Rolle des Romeo kreierte. Weitere wichtige Ballette waren für ihn in dieser Zeit Hans van Manens „Fünf Tangos“ sowie „Play Dead“ von Gideon Obarzanek.

Mit Martin Schläpfers Angebot, Tänzer beim ballettmainz zu werden, kam Callum Hastie 2005 nach Deutschland. Hier begeisterte er mit eigens für ihn kreierten Rollen in Balletten von so unterschiedlichen Choreographen wie Martin Schläpfer (u. a. „Pathétique“, „ein Wald, ein See“, „3“, „Pezzi und Tänze“, „Streichquartett“ und „Sinfonien“), Christopher Bruce („Dance at the crossroads“) und Nick Hobbs („Gingerly tilted askew“) sowie in Einstudierungen von Balletten von Hans van Manen, Antony Tudor, Kurt Jooss, Twyla Tharp, Paul Lightfoot und Sol León. Mit Martin Schläpfer wechselte Callum Hastie zur Spielzeit 2009/10 zum Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg, wo er zunächst als Tänzer und seit der Spielzeit 2010/11 als Ballettmeister engagiert ist.