Christina Kühnreich

Christina Kühnreich wurde 1972 in der Nähe von Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie ihr Grundstudium in den Fächern Germanistik, Geschichte und Theater-, Film-, und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum und arbeitete als Regie- und Dramaturgieassistentin in der freien Theaterszene im Ruhrgebiet. 1995 wechselte sie an die Berliner Hochschule der Künste und studierte dort Darstellende Kunst. Hier arbeitete sie beispielsweise mit Peter Stein, Barbara Bilabel und Imogen Kogge zusammen.
Nach ihrem Diplom 1999 war sie an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern engagiert, unter anderem in Dortmund, Mainz, Krefeld, Essen und Bielefeld. Von 2004-2014 gehörte sie dem festen Schauspielensemble des Staatstheaters Darmstadt an und war dort unter anderem in der Rolle der Königin Elisabeth von England in ‚Richard der Dritte‘ unter Regie von Herrmann Schein, als Prinzessin von Eboli in dem von Michael Helle inszenierten Bühnenstück ‘Don Carlos‘, als Herzogin von Wüttemberg in ‘Jud Süß‘, inszeniert von Hermann Schein, sowie in mehreren Produktionen – beispielweise als die Luise von Briest in ‘Effi Briest‘ oder Antoine Buddenbrock in ‘Die Buddenbrooks‘ - unter Regie von Peter Hailer zu sehen.
Seit 1999 arbeitet sie zudem in zahlreichen Produktionen als Sprecherin für Rundfunk und Hörbuchverlage. Geschrieben und produziert hat sie sowohl im Bereich Hörspiel, als auch im Bereich Theater. Im Jahr 2010 begann sie ihre Arbeit als Lehrbeauftragte an der Hochschule Darmstadt und an der Schauspielschule Mainz.


In der Spielzeit 2014/15 und 2015/16 spielte sie als Gast am Staatstheater Oldenburg und am Staatstheater Darmstadt. In Oldenburg war sie in der Rolle der Sue Bayliss in Arthur Millers ,Alle meine Söhne‘ und als Franziska Meiser in Ferdinand von Schirachs ,Terror', beides inszeniert von Peter Hailer, zu sehen.