Johannes Schwärsky

 

    

Geboren in Leipzig und aufgewachsen in Berlin, machte Johannes Schwärsky zunächst eine Lehre in der Tischlerwerkstatt der Berliner Bühnen und studierte dann Gesang an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler. Nach ersten Engagements als Chorsolist sowie als Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin wurde er 1993 ins Ensemble des Theaters Gießen engagiert. Seit 1996 ist der Bass-Bariton freischaffend tätig und vielgefragt:  Zu seinem breiten Repertoire zählt der Bass-Bariton Hauptpartien wie Rigoletto, Falstaff, Don Giovanni, Wolfram von Eschenbach und Ochs von Lerchenau im 'Rosenkavalier: Rollen, die er an  Opernhäusern in Frankfurt/Main, Wuppertal, Schwerin, Darmstadt, Kassel, Bad Hersfeld, Stuttgart und Bremen sang. Eine rege künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn seit 2001 mit der Philharmonie der Nationen unter der Direktion von Justus Frantz. An der Seite von Jonas Kaufmann gestaltete er den Pizarro ('Fidelio') unter der Leitung von Helmuth Rilling und Escamillo ('Carmen') am Teatro Municipal de Valparaiso (Chile). Gemeinsam mit Angela Gheorghiu und Placido Domingo war er in einer konzertanten Aufführung von 'Tosca' am Theater Innsbruck zu erleben. Zuletzt gastierte Johannes Schwärsky als Prometheus in der Braunfels-Oper 'Die Vögel' am Theater Osnabrück und wurde im Sommer 2016 als Amonasro ('Aida') bei den Eutiner Festspielen gefeiert. In der Saison 2016/17 debütiert er u. a. an der Estnischen Nationaloper Talinn als Telramund und (in Auszügen) als Wotan. Am Oldenburgischen Staatstheater, wo er bereits als Falstaff zu erleben war, verflucht er nun in 'Das Rheingold' als Nibelung Alberich mit schwerwiegenden Folgen den machtverheißenden Ring ...