João Fernandes

 

Nach Abschluss seines Studiums an der Guildhall School of Music and Drama in London, wo er den europäischen Premier Prix erhielt wurde João Fernandes beim ersten Jardin des Voix von William Christie einem breiteren Publikum vorgestellt. Seither hat er mit den meisten Barock-Dirigenten zusammengearbeitet und ist am Royal Opera House Covent Garden (‚Calisto‘), an der Mailänder Scala, am Pariser Palais Garnier und in Zürich (‚Indes Galantes‘), an der New York City Opera und der Vlaamse Opera (‚Agrippina‘), La Monnaie in Brüssel (‚Eliogabaldo‘), Théâtre du Châtelet (‚Les Paladins‘) und Théâtre des Champs Élysées in Paris (‚Betulia Liberata‘), in Versailles (‚King Arthur‘, ‚Armide‘, ‚Proserpine‘, ‚Callirhoé‘, ‚Dardanus‘), in Aix-en-Provence (‚Alceste‘), in Lyon (‚Così fan tutte‘, ‚L’incoronazione di Poppea‘), in Montpellier (‚Callirhoé‘, ‚King Arthur‘) sowie am Theater an der Wien und der Pariser Opéra Comique (‚Platée‘) aufgetreten. Auf dem Konzertpodium hat er bei seinen Ausflügen in das romantische und zeitgenössische Repertoire mit Sir Colin Davis, Ludovic Morlot, Thomas Sanderling, David Porcelijn, David Stern, Graham Johnson und Lada Valešová zusammengearbeitet. Zu seinen jüngsten Interpretationen zählen Isménor (‚Dardanus‘) mit dem Ensemble Pygmalion, Polyphemus (‚Acis and Galathea‘) mit Raymond Leppard, Polifemo (‚Aci, Galatea e Polifemo‘) mit The English Concert und Concerto Copenhagen, Sarastro (‚Die Zauberflöte‘) mit Opera Atelier, ‚King Arthur‘ mit Le Concert Spirituel und Nettuno (‚Il ritorno d’Ulisse in patria‘) mit Boston Baroque, sowie Truffaldino (‚Ariadne auf Naxos‘) an der Nederlandse Reisopera Enschede.