Anna Avakian

Anna Avakian begann ihre Ausbildung am Musik-College in Saratov/Russland und setzte ihre Studien bis zu ihrem Abschluss im Jahr 2015 an der Gnessin-Akademie für Musik in Moskau fort. Erste öffentliche Auftritte mit der Philharmonie in Saratov wurden alsbald durch Produktionen des Studios der Theaterakademie ergänzt. Dort präsentierte sich Anna Avakian als Mimì in Vorstellungen von Puccinis ‚La bohème‘ sowie als Lauretta in ‚Gianni Schicchi‘. 2013 gewann die Sopranistin den zweiten Preis beim Zweiten Internationalen Rachmaninoff-Gesangswettbewerb in Rostow am Don und erreichte das Finale des Wettbewerbs „Competizione dell’opera“ in Linz.

Mit der Spielzeit 14/15 wurde Anna Avakian Mitglied des Opernstudios des Oldenburgischen Staatstheaters und übernahm hier von Anfang an wichtige Rollen ihres Faches. Auf Nannetta in ‚Falstaff‘ und Susanna in ‚Le nozze di Figaro‘ folgte die deutsche Erstaufführung ‚Cristina, regina di Svezia‘, ‚Evita‘, Philipp Glass’ ‚Satyagraha‘ sowie die Opernstudio-Produktion ‚Die Abreise‘. Nach ihrer beeindruckenden Sololeistung in der Monooper ‚Anne Frank‘ wurde Anna Avakian 16/17 in das Opernensemble des Oldenburgischen Staatstheaters übernommen. Hier debütierte sie 2016 als Gretel (‚Hänsel und Gretel‘) und Wellgunde (‚Das Rheingold‘), worauf im Sommer 2017 die Partie der Micaëla in Georges Bizets ‚Carmen‘ folgt.

 

In der Spielzeit 16/17 ist Anna Avakian zu erleben in:

Hänsel und Gretel
Cristina, Regina die Svezia
Das Rheingold
Carmen