TAUSENDUNDEINGEDANKE

Nachdenken ist wie Aufräumen. Menschen schnappen sich den Krempel und begeben sich auf die Suche nach einem passenden Ort. Schublade auf. Schublade zu und schon ist alles erledigt. Jeder hat solche Schubladen im Kopf.
Jeder wird sein Leben lang bewertet, verglichen und (ein-)sortiert. Was denkst du über die Anderen? Über Erwachsene, Lehrer, Mitschüler, Politiker? Und was glauben sie, was über sie gedacht wird? Je länger du nachdenkst, desto weniger Gewissheiten hast du, desto misstrauischer wirst du, ob du alle(s) richtig einsortiert hast.
Ein Gedankenspiel, um unsere Denkmuster zwischen Kindern und Erwachsenen, Mehrheiten und Minderheiten, Bühne und Publikum zu hinterfragen, zu verdrehen und sie aufzulösen.

Termin Mo 17 — 19 Uhr
Leitung Lea Schreiber
Premiere 29.04.2017

Folge dem weißen Kaninchen...

„Mich näher erklären, ich fürchte, das kann ich nicht, denn, sehen Sie, ich bin nicht ich selber,“ sagte Alice.

Wir folgen dem weißen Kaninchen und springen ihm hinterher in ein schwarzes Loch. Wir landen im Wunderland — ein Land voller Rätsel: Kann man schon vor dem Frühstück sechs unmögliche Dinge denken? Kann die Grinsekatze komplett verschwinden, während ihr Grinsen zurückbleibt? Kann ein Mensch riesengroß werden und im nächsten Augenblick wieder winzigklein schrumpfen? Das macht doch keinen Sinn! Warum muss alles im Leben Sinn machen? Merkwürdig und merkwürdiger!
‚Alice im Wunderland‘ ist eine Geschichte über das Erwachsen werden und gleichzeitig eine Geschichte über Erwachsene, erzählt aus Sicht eines Kindes.
Wir springen in das schwarze Loch und entwickeln unsere eigene „Alice-Geschichte“!

Termin Do 15 — 17 Uhr
Leitung Sandra Rasch
Premiere 04.03.2017

Bilder vom letzten Jahr