Oper am Klavier: Oberon

Carl Maria von Weber (1786 — 1826)

Romantische Oper
Libretto von James Planché nach dem gleichnamigen
Heldengedicht von Christoph Martin Wieland
in deutscher Sprache

 

Vor allem im 19. Jahrhundert war es gang und gäbe, ganze Opern im Salon zu singen und den Orchesterpart in die Hände eines Pianisten zu legen. Diese besondere Tradition aufgreifend, stellen Solist*innen des Opernensembles in unserer neuen Reihe ‚Oper am Klavier‘ unbekanntere Bühnenwerke in einer moderierten Kurzfassung vor. Den Auftakt macht Carl Maria von Webers (letzte) Romantische Oper ‚Oberon‘ aus dem Jahre 1826, die zeigt, welche Wege der nordische Nibelung Alberich als Auberon/Oberon in der französischen Sagenwelt und vor allem bei Christoph Martin Wieland einschlug: Hier lässt der Elfenkönig seine Zaubermacht im Dunstkreis Karls des Großen und im Orient walten, händelt Mord, Schiffbruch, Sklaverei und Hinrichtung – und sucht eigentlich nur einen Beweis für die Existenz unerschütterlicher Liebe. Richard Wagner fand in Webers „dramatischer Phantasie“ eine wesentliche Inspirationsquelle für sein eigenes Schaffen und verklärte vor allem ‚Oberon‘, in dem „sich Weber in die weichen Polster eines orientalischen Märchentraumes versenkte“.

Besetzung

Termine

Premiere — 20.05.2019

20.05. 20.00 Uhr

Abendbesetzung

am 20.05. 20.00 Uhr

...wird noch bekannt gegeben.

Dauer

180 Minuten

Spielstätte

Kleines Haus   Anfahrt