Kammerkonzerte

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11.09.2016

1. Kammerkonzert: Musik zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Rudi Stephan (1887—1915): Musik für sieben Saiteninstrumente

Felix Weingartner (1863—1942): Sextett op. 33

Claude Debussy (1862—1918): Danse sacrée et danse profane

 

Kleines Haus

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Frühes 20. Jahrhundert: Die Gesellschaft ist im Umbruch, ebenso die Kunst ihrer Zeit. In der Musik führt dies zu einem spannungsvollen Gegenüber von Traditionsbezug und Aufbruch in die Moderne. Die Komponisten des ersten Kammerkonzertes stehen für die vielfältigen musikalischen Strömungen dieser Zeit: Während sich das Werk Rudi Stephans zwischen den Polen von Spätromantik und Moderne bewegt und auf Wagners erweiterte Tonalität ebenso reagiert wie auf die neuen Klänge des Impressionismus, als dessen bedeutendster Vertreter wiederum Debussy genannt werden darf, findet Felix Weingartner sein spezifisches Idiom in einer an Strauss, Mahler und Schreker erinnernden Klangwelt. 

 

Claudia Schmid-Heise und Balász Maróti
— Violine

Nikolas Sahler
— Viola

Marc Froncoux
— Violoncello

Jochen Zillessen
— Kontrabass

Annika Wirth
— Harfe

Felix Pätzold und Momoko Murata
— Klavier

16.10.2016

2. Kammerkonzert: Eher selten gehört

 

Amédée Rasetti (1759—1799): Trio op. 13 Nr. 1 für Flöte, Fagott und Klavier

Charles Koechlin (1867—1950): Trois pièces für Flöte, Fagott und Klavier

Evgeni Orkin (*1977): Three musicians für Flöte, Fagott und Klavier

Sigfrid Karg-Elert (1877—1933): Sonate fis-Moll ,Appassionata‘ für Flöte solo

Jan Koetsier (1911—2006): Trio für Flöte, Fagott und Klavier

 

 

Kleines Haus

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In einer Besetzung aus Flöte, Fagott und Klavier, die selbst als Rarität gelten kann, präsentiert das zweite Kammerkonzert schwerpunktmäßig Werke des späten 19. und des 20. Jahrhunderts. Neben der Auseinandersetzung mit Impressionismus, Expressionismus und Neoklassizismus bei Charles Koechlin, Sigfrid Karg-Elert und Jan Koetsier versprechen die Trois pièces des zeitgenössischen Komponisten und Klarinettisten Evgeni Orkin einen interessanten Blick auf die Kammermusik unserer Zeit. Ein Schmankerl des Mozart- Zeitgenossen und -Namensvetters Rasetti führt den Hörer zudem kurzzeitig in die galante Klangwelt des Rokoko. 

 

Stephania Lixfeld
— Flöte

Luis-Konrad Knodel
— Fagott

Akiko Nozue
— Klavier

18.12.2016

3. Kammerkonzert: Und nicht nur zur Weihnachtszeit Alle Jahre wieder

Eine heiter besinnliche Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest mit Musik und Text aus verschiedenen Epochen

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Was wäre Weihnachten ohne Musik? Was wäre Weihnachten ohne Kammermusik? Von Händel bis zu Scott Joplin, vom Lukas-Evangelium bis zu Loriot reichte die konzertante Einstimmung auf Weihnachten in der Spielzeit 2015/16. Lassen Sie sich überraschen, was sich das Streichquintett mit Sprecher Jens Ochlast aus dem Schauspielensemble im Jahre 2016 einfallen lassen wird! 

Eines ist jetzt schon sicher: Für eine würdige Einstimmung auf Weihnachten wird gesorgt sein – aber gelacht werden darf auch!

 

Jens Ochlast
— Sprecher

Cordula Mansel und Rolf Seeber
— Violine

Rüdiger Kuntz
— Viola

Norbert Körner
— Violoncello

Ralf Santo
— Kontrabass

05.03.2017

4. Kammerkonzert: Quasi Improvisando

Tilmann Dehnhard (*1968): Aus den Jazz-Etüden für Flöte und Jazz-Trio

Akira Yuyama (*1932): Divertimento für Alt-Saxophon und Marimbaphon

Oscar Peterson (1925— 2007): Nigerian Marketplace

Ali N. Askin (*1962): ,snap/shot‘ für zwei Schlagzeuger

Thomas Zander (*1961): Sextett für Flöte, Saxophon, Mallets, Percussion, Gitarre und Bass (Uraufführung)

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Improvisation – das ist die gemeinsame Freude am Unvorhergesehenen, das unmittelbare Aufeinander-Reagieren und die Lust, zusammen Neues zu erschaffen. In der Welt des Jazz spielt die Improvisation die zentrale Rolle, doch auch in der auskomponierten Musik ist Improvisatorisches zu finden. Das Spektrum der Komponistinnen und Komponisten des Konzertes reicht von der Japanerin Akira Yuyama über den türkischstämmigen Deutschen Ali N. Askin bis hin zum Tastengott des Jazz, Oscar Peterson. Besonderer Höhepunkt des Konzertes wird die Uraufführung eines Sextetts des Saxophonisten und Flötisten Thomas Zander sein, der in weiteren Stücken des Konzertes auch als Interpret zu hören ist.

 

Stephania Lixfeld
— Flöte

Thomas Zander
— Saxophon/ Altflöte

Michael Hagemeister
— Bass

N.N.
— Gitarre

Philipp Arndt und Moritz Weller
— Schlagzeug

Norbert Körner
— Violoncello

Ralf Santo
— Kontrabass

26.03.2017

5. Kammerkonzert: Flöte, Viola und Harfe

 

Maurice Ravel (1875—1937): Sonatine en trio (Arr. Carlos Salzedo)

Edison Denisov (1929— 1996): Duo für Flöte und Viola

Adrian Schaposchnikow (1888 — 1967): Sonate für Flöte und Harfe

André Jolivet (1905 — 1974): Petite Suite

Jacques Ibert (1890 — 1962): Deux interludes

Claude Debussy (1862 —1918): Sonate pour flûte, alto et harpe

 

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In der filigranen Klangsprache von Flöte, Viola und Harfe widmet sich das fünfte Kammerkonzert französischen und russischen Werken des 20. Jahrhunderts, in denen unterschiedlichste musikalische Einflüsse erkennbar sind. Während Ravel in seinem Trio deutlich auf die galante Musik des späten 18. Jahrhunderts anspielt, sucht der Großteil der weiteren Komponisten des Konzertes auf diverse Art das Neue: Sei es die Auseinandersetzung des Schostakowitsch-Schülers Denisov mit der Avantgarde, Jolivets Hinwendung zu einer sinnlich erfahrbaren Musik jenseits der Dur-Moll-Tonalität, Iberts humorvolle Offenheit im Stile der Groupe des Six oder Debussys Impressionismus – jeder der Komponisten findet seinen gänzlich individuellen Ausdruck.

 

André Mäder
— Flöte

Nikolas Sahler
— Viola

Nicole Müller
— Harfe

 

 

28.05.2017

6. Kammerkonzert: Win when you’re swinging

Konzert mit dem Salonorchester des Oldenburgischen Staatsorchesters und Ks Paul Brady

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Das Salonorchester des Oldenburgischen Staatstheaters bedarf sicherlich keiner gesonderten Vorstellung, ebenso wenig Paul Brady. Zusammen stehen beide für glänzende Unterhaltung, für beschwingte Musik und gute Laune.

Robbie Williams beschwor einst die Kraft des Swing: ‚Swing When You’re Winning‘ … 

Wir wissen: Es geht auch umgekehrt. – Oder einfacher gesagt: Wer swingt, gewinnt!

 

Stephania Lixfeld
— Flöte

Frank Goralczyk
— Violine

Nikolas Sahler
— Viola

André Saad
— Violoncello

Carlos Vázquez
— Klavier

Andreas Heuwagen
— Drums

Ks Paul Brady
— Gesang