JUGENTHEATERTAGE 2018
16. - 24. JUNI

Hope Street

Ein Theaterstück über Menschen, Räume & Hoffnung

Vorstellung 18. Juni 2018 | 18 Uhr | Exerzierhalle  

Willkommen – Hope Street – ein wunderbarer Name. Eine wunderbare Nachbarschaft. Eine Straße … in einer großen Stadt, in einer kleinen Stadt, viele Türen, Geheimnisse, Fenster. Wir sehen 15 Menschen, 15 Zimmer, Wohnungen, Häuser. 15 Schicksale getrennt und verbunden durch Hope Street. In diesem Jahr beschäftigt sich das Jugendtheater Rollentausch mit den Themen Einsamkeit, Gemeinschaft und Stadt. Das Publikum wird an einen Ort mitgenommen, der überall auf der Welt sein könnte: Hope Street. Materialien von politischen Kämpfen um bezahlbaren Wohnraum in Städten mischen sich mit von den Jugendlichen in Schreibwerkstätten und Improvisationen entwickelten Texten, Biografien und Szenen. In der Verbindung mit tänzerischen Elementen und Musik entsteht so ein Theaterstück, das wichtige gesellschaftliche Fragen fokussiert.


In Kooperation mit der IGS Kreyenbrück und der Freizeitstätte Kreyenbrück.
mit: Adrian Lubrich, Anh Le, Berfin Aykan, Christopher Moder, Celina Deeken-Wulsch, Enola Rathkamp, Gega Zautashvili, Jasper Lubrich, Kira Lilly Behrens, Lukas Grundei, Merle Arndt, Rahel Meerbach, Sarina Ebben, Tara Meerbach, Vivien Fickenfrers/Mitarbeit: Daniel Liebrecht, Philippe Schallschmidt, Sakwan Farhan
Theaterpädagogik & Regie: Jörg Kowollik
Tanz: Jesicha Ouyah
Theaterpädagogik & Regieassistenz: Tara Melter, Anne Strick
Musik & Regie: Christian Jakober
Bühnenbild: Reimer Meyn
Europäische Freiwillige: Lucía Romero

WER BIN ICH WIRKLICH?

Vorstellung 18. Juni 2018 | 20 Uhr | Exerzierhalle 

Finja ist in Johannes verknallt. Aber das Gerücht geht um, Johannes sei schwul! Finja hat Ängste, sie träumt einen wilden Traum. Alle haben ihre „Besonderheiten“, Finja plagen Zweifel: Wer ist sie wirklich? Ein selbsterdachtes Musical über Selbstfindung, Pubertät, Anderssein, Drogen, Homosexualität, Alkohol, was ist richtig, was ist falsch? „Diskussionsrunde“ zur Homosexualität in der heutigen Zeit.

mit: Schüler*innen der Musical-AG der Oberschule Varel
Leitung: Elke Theesfeld
Musikalische Leitung und Gitarre: Ulf Kempa

ERWACHT

Vorstellung 19. Juni 2018 | 16 Uhr | Studio Kulturetage

„Ich weiß nicht, ich bin so müd.“ ‚Unterm Rad‘, Hermann Hesse

Früher sind wir in Kuhfladen reingesprungen, haben verrostende Mähdrescher zu Räuberhöhlen erkoren und mussten einfach nur nach Hause, wenn es dunkel wurde. Heute sehen wir das Draußen eher von Drinnen, kennen Höhlen als Abbildungen in unseren Erdkundebüchern und verbringen manchmal die hellsten Tage ohne eine Minute im Garten. Neben das, was wir wollen, kommt auf einmal das, was wir müssen. Das Verlangen geht unter im Kampf mit Verpflichtungen. Und die besten Freunde und Freundinnen verzerren sich als Konkurrenten im Notenspiegel.

Das THEATER X – die Jugendtheatergruppe vom Abraxas – beschäftigte sich mit Hermann Hesses ‚Unterm Rad‘. Ausgangspunkt unseres Stückes war das Schicksal eines jungen Schülers, der im Geflecht von schulischen Anforderungen, Wünschen seiner Mitmenschen und eigenen Ansprüchen „unters Rad kam“.

mit: Tim Berger, Nele Helmers, Hanno Hinrichs, Maria Liebl, Julius Meiwald, Rena Meyer, Leandra Widow
Leitung: Bodo Neemann

DAS RITUAL VON YĂN

Vorstellung 19.06.2018 | 18 Uhr | Exerzierhalle

In einem knapp einjährigen Prozess setzten sich die Teilnehmenden des Jungen Theaters Bloherfelde mit dem Thema „Angst“ auseinander. Angst begleitet uns unser ganzes Leben, durch den Alltag, am Tag und in der Nacht. Angst lähmt uns. Angst warnt uns. Angst ist weder schlecht noch gut. Angst lässt uns Horrorvisionen ersinnen. Angst lässt uns Gemeinsamkeiten erkennen. Angst lässt uns Rituale beschwören. Angst lässt uns stark werden. Angst führt uns dazu, gegen sie zu kämpfen. Das Theaterstück ist aus Ideen, Diskussionen, Schreibarbeiten und Improvisationen der Teilnehmenden des Jungen Theaters Bloherfelde entstanden. Und findet im Rahmen von MUT+ des Jugendkulturarbeit e.V. statt.
Das Junge Theater Bloherfelde wird seit seiner Gründung (2003) vom Förderkreis Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit West e.V. unterstützt und liegt, als eine der Stadtteiltheatergruppen, in der Trägerschaft des Jugendkulturarbeit e.V.

mit: Iana Bormann, Neele Bruns, Nel Günther, Lisa Korte, Luca Orf, Hannah Pieper, Anna Rüdebusch, Jana Schubert, Lisa Sülau; Luca Meyer, Phillippe Richwin
Leitung: Pia Schillinger; Thomas Renner
Musik: Andreas Max
Kostüme: Ariane Albani
Video: Jamal Pourajdari
Bühnenbild: Reimer Meyn und das Team der Bühnenwerkstatt

PROMETHEUS

Vorstellung 19.06.2018 | 20 Uhr | Exerzierhalle 

Der Titan Prometheus, Erschaffer und Freund der Menschen, wird von Zeus, dem Herrscher über die Götter, zur Strafe in einer einsamen Gebirgsregion an einen Felsen gekettet. Nach tausenden von Jahren stößt eine Gruppe verirrter Geologen auf den gefesselten Prometheus. Sie können kaum glauben, einem Gott gegenüberzustehen: Schuf dieser Gefesselte wirklich die Menschen? Wofür wurde er derart grausam bestraft? Handelte er aus Nächstenliebe oder verfolgte er eigene Interessen? Und was, um alles in der Welt, hat Pandora damit zu tun?

mit: Buhar Bacho, Saskia Bartels, Leonie Beese, Robert-Lee Bolland, Niklas Busemann, Jannik Cordes, Lea Erhardts, Lena Feyen, Donia Husseni, Luisa Jibben, Tanja Keiser, Luisa Kisch, Franka Kolthoff, Patrick Meints, Talea Meyerhoff, (Technik), Donna Nakibuule, Kim Ostinga, Julius Schamon, Manuel Siegle, Tim Stoyke, Simeon Timmer, Andrea de Vries, Freya Wahrheit
Leitung: Holger Schlüsselburg
Technik: Niklas Busemann, Desiree Middendorff, Paul Schweer,

WIE WIR LEBEN WOLLEN

Vorstellung 20.06.2018 | 16 Uhr | Studio Kulturetage

Die Frage, wie wir leben wollen, wird unser diesjähriges Theaterstück beinhalten. imTransit geht auf Spurensuche nach den Merkmalen eines Lebens in Oldenburg. Wo hatte man mal (fast) einen Unfall, wo geht man mit den Freunden hin, wo war der erste Kuss. Dabei stellt imTransit szenisch und tänzerisch dar, was die Ergebnisse der Recherche sind. Wo verhalten wir uns gleich, wo sind wir doch sehr unterschiedlich, was sind unsere Gemeinsamkeiten, wie grenzen wir uns voneinader ab. Was sind unsere Routinen und was sind No-Gos. Gleichzeitig wollen wir betrachten, was unseren Lebensentwurf von anderen unterscheidet. Was ist hier bei uns üblich, was anderswo völlig unnormal wäre.

mit: Adele Szymanski, Marit Gaumer, Cedine Scheibel, Giorgi Seturidze, Mostafa Noori, Sakhi Mirzai, Shahir Quasem
Leitung: Jesicha Ouyah, Bodo Neemann 

NOTHING TO HIDE

Vorstellung 20.06.2018 | 18 Uhr | Exerzierhalle 

Ich habe nichts zu verbergen. Wirklich nicht? Echt jetzt? Komm erzähl. Ja, aber erzähl es niemandem weiter ... Ich vertraue anderen unter dem Siegel der Verschwiegenheit Geheimnisse an, die dann vielleicht doch weitererzählt werden und natürlich plaudern wir alle Geheimnisse aus … erst wenn sie mitgeteilt werden, bekommen Geheimnisse Macht und binden Menschen an uns. Geheimnisse zu haben, ist eine Form der Ermächtigung … Geheimnisse, die wir verschweigen, heben wir uns auf…für wen oder bis wann? Diese Doppelnatur erklärt den Erfolg der Sozialen Netzwerke. Nur was geteilt wird, ist wichtig. Was geschieht, wenn wichtige wie belanglose Daten für jeden sichtbar werden? Wenn es keine Geheimnisse mehr gibt?! Der Jugendclub beschäftigt sich mit privaten und öffentlichen Geheimnissen, eigenen und recherchierten und wird auch Geheimnisse aus dem Blog ‚Nothing to Hide‘ in die Inszenierung mitaufnehmen.

mit: Ann-Kathrin Spahl, Bernd Oldoop, Carl Wiraeus, Celine Konopka, David Ahmed, Edwin Armbruster, Giorgi Seturidze, Jan-Hauke Gerdes, Lucia Romero Mateos, Luisa Messerati, Nechirvan Alrashid, Ottilia Chademana, Rayan Petrus, Runa Kilmer, Ruth Bolivar, Sinan Aktepe, Sophia Borgmann, Timon Gourdon Leitung: Gina Schumm, Margit Ostern, Andreas Steil, Anne Strick, Michelle Wulff, Reimer Meyn und Luna Mühlbach

FLIEGEN

Vorstellung 20.06.2018 | 20 Uhr | Exerzierhalle 

Der Eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Menschen – von der eigenwilligen Ausreißerin bis zum berühmten Rapper – versammelt sich in der Wartehalle vor dem Abflug ins Traumziel. Alle hatten vor der Abreise noch einiges zu erledigen, sei es die Gartenarbeit, das lästige Kofferpacken, das Absolvieren der täglichen Fitness, der Dreh für den eigenen Youtube-Channel, die geheimen Absprachen über Millionengeschäfte, die Abrechnung mit der dominanten Mutter oder das hastige Sortieren der Flugunterlagen. Das Zusammentreffen der unterschiedlichen Welten bringt nach und nach einzigartige Lebensgeschichten zum Vorschein, welche verzwickter – und wie sich herausstellt – auch verzahnter nicht sein können. Ein Beweis, dass im Leben nichts dem Zufall überlassen wird. Oder doch?

mit: Syed Ali Fran Abedi, Beke Adden, Asad-Ali Akthar, Aras Al-Derwish, Firas Al-Derwish, Joel Alheidt, Josephine Detmers, Sebastian Diesner, Ira Döbbeling, Felix Freese, Alexander Freund, Lana Fuchs, Jan-Ole Gries, Zoe Helbig, Luke Johannsen, Feline Knapp, Tibet Ögrük, Paula Rubart, Janine Schmidt, Hannah Schwieger, Cindy Simonavicius, Nike Stiewe, Nieke Teßmann, Emma Theis, Mark Wellmann, Abdulkadir Can Yenilmez
Leitung: Beate Bartholomäi

ALL YOU CAN EAT

Vorstellung 21.06.2018 | 18 Uhr | Exerzierhalle

Der „Aber wir sind doch Kinder! – Ist das nicht ein bisschen viel von uns verlangt?“ Tom mag Kim, und Kevin ist schlecht in der Schule. Die Mädchen interessieren sich nur für Klamotten und Schminke. Die Achtklässler mobben die Fünftklässler und die Fünftklässler versuchen ihren Platz in der Schulgemeinschaft zu behaupten. Und alle freuen sich auf das große Schulfest. Doch eine Operation bringt den alltäglichen Schulwahnsinn ins Wanken und stürzt die Schulgemeinschaft in einen nicht enden wollenden Albtraum. Die Theater-AG der Klassen fünf bis acht des Lothar-Meyer Gymnasiums Varel beschäftigt sich in ihrem Stück Probleme, die das Großwerden mit sich bringt: das erste Verliebtsein, Leistungsdruck, Trennung der Eltern, der Mut, Grenzen zu überschreiten, das Gefühl, anders zu sein, während doch alle anderen gleich sind.

mit: Pia Bartels, Mattes Beutz, Janne Busch, Laura Frerichs, Fynn Geißler, Henrike Heeren, Renke Janßen, Hanne Kappenberg, Elisa Männel, Emma Meyer, Charlotte Müller, Milena Raßmann, Marlon Rothbart, Tomke Sander, Rieke Schierwagen, Johanna Sürmann, Josephina Tobias, Jönna Waschek, Katrin Weimer
Technik: Mauriz Müller
Text und Leitung: Frank W. Wittkowski

FAKE!

Vorstellung 21.06.2018 | 20 Uhr | Int. Jugendprojektehaus

Das Oldenburger Kurlandtheater beschäftigt sich in einer Eigenproduktion in diesem Jahr mit den „Fake-News“ in sozialen Medien. Wird mit Hilfe von „Fakes“ gezielt Gesellschaft beeinflusst, verändert, Freiheit beschnitten oder einfach nur enorme Angst erzeugt? Wird dieses ganz bewusst so gemacht? Welches Ziel steckt dahinter? Das Kurlandtheater arbeitet mit eigenen und fremden „Fakes“ und interpretiert auf eine humorvolle, intelligente und spannende Weise dessen Wirkung.

mit: Spieler*innen des Kurlandtheaters
Theaterpädagogik/Regie: Dettmar Koch
Assistenz: „Setu“
Musik: Markus Rohde
Bühnenbild: Reimer Meyn

ALMISHKAL (KALEIDOSKOP) — ½ ERLEUCHTET

Vorstellung 22.06.2018 | 18 Uhr | Exerzierhalle 

Der Unser neues Stück ‚Almishkal — ½ erleuchtet‘ enthält Texte aus dem Essay ‚Wir Flüchtlinge‘ von Hannah Arendt, das sich mit dem politischen Selbstverständnis von Flüchtlingen zur Zeit der Shoah auseinandersetzt, sowie fiktiven und autobiographischen Szenen, die Einblicke in die eigene Flucht und Lebenserfahrung der jungen Geflüchteten zeigen. In Form einer Bild und Szenencollage ‚Almishkal‘ (arabisch für Kaleidoskop) werden Szenen und Bilder gezeigt, die zum Mitdenken anregen wollen. Verschiedene Details genauer zu betrachten und dem Ganzen immer wieder einen neuen Dreh zu geben, sind die kaleidoskopartigen Kennzeichen des Theaterprojektes- Sinnbild auch für die große Herausforderung, vor der die Jugendlichen selbst stehen. Auch sie müssen sich nach ihrer Flucht in der deutschen Gesellschaft neu „zusammensetzen“ und innere Prägungen und Eindrücke verarbeiten und verstehen lernen.

mit: Bader Ali, Haji Manohussin, Saeed Darman Khalaf, Diana Adrah, Aram Khider, Basil Ilyas Shamo, Bassim Ilyas Shamo, Fadel Said Hassan, Shahir Oasem, Yazden Husamuldeen Yousif, Saad Suleiman, Boa Nouhoun Kante, Leonie Paula Hodza, Lisa Saupe
Theaterpädagogik, Regie & Dramaturgie: Dzenet Hodza
Tanzchoreographie: Jaques Zamblé
Politische Bildungsarbeit: Stefanie Riepe
Organisation & Öffentlichkeitsarbeit: Juliane Samide
Technische Betreuung: Daniel Henninger
Gesamtleitung Ibis e.V.: Uwe Erbel

OMA WINTER — EIN LEBEN.

Ein Stück über das Vergessen und das Vergessenwerden

Vorstellung 22.06.2018 | 20 Uhr | Exerzierhalle 


„Meine Oma hieß Oma Winter. Natürlich nicht in echt. In echt heißt sie Charlotte. Charlotte Winkler. Aber für mich war und bleibt sie Oma Winter. Zur Unterscheidung zu Oma Treppe. Oma Treppe hieß Oma Treppe, weil wir immer viele Stufen zu ihrer Wohnung hinaufsteigen mussten. Sie wohnte nämlich im vierten Stockwerk. Und Oma Winter hieß Oma Winter, weil alles Wichtige in ihrem Leben im Winter passiert ist. Eine Enkelin erzählt.

mit: Malin Bauer, Kilian Bauer, Marco Diekmann, Ibbeke Francksen, Tabea Meiners, Justus Mendelsohn, Lea Laetitia Schneider, Johanna Preisler, Femke Velthuis
Leitung: Conny Howell, Bo Howell