Macbeth

Giuseppe Verdi (1813 — 1901)

Oper in vier Akten
Pariser Fassung (1865)
von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei
nach William Shakespeare
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

„Es sind viele faszinierende Bilder und Gedanken, die Loschky in ihre Inszenierung eingebracht hat. (...) Der neue Generalmusikdirektor Hendrik Vestmann (...) dirigierte seinen Verdi mit schnellen Tempi und betonte die Dramatik der Musik. (...) Wie er die Chor-Tableaus aufbaute und machtvoll steigerte, war eine Klasse für sich. Chor und Extrachor zeigten sich in bester Verfassung. (...) Bei den Solisten ist an erster Stelle Daniel Moon als Macbeth zu nennen, der mit markantem und kernigem Bariton die Zerrissenheit und zunehmende Grausamkeit der Figur verdeutlichte.” (Nordwest Zeitung)

„Das Orchester des Oldenburgischen Stattstheaters klingt unter dem neuen Generalmusikdirektor ausgesprochen vielversprechend.” (Kreiszeitung)

„Uneingeschränkter Jubel für eine hörens- und sehenswerte Premiere.” (Weser Kurier)


Macbeth und Banquo kehren als siegreiche Generäle aus dem Krieg heim, als ihnen Hexen Großes prophezeien: Macbeth soll König von Schottland werden, Banquo der Vater künftiger Könige sein. Lady Macbeth giert förmlich danach, ihren Mann auf dem Thron zu sehen. Sie stiftet ihn zum Königsmord an, den Macbeth trotz großer Gewissensbisse ausführt. Doch damit setzt sich ein Todesrad in Bewegung: Mitwisser und mögliche Konkurrenten müssen ausgeschaltet werden. Immer mehr Blut fließt. Letztendlich entsteht ein mörderischer Sog, der Macbeth und die Lady selbst in den Tod reißt. Auf Basis von Shakespeares ebenso düsterem wie packendem Schauspiel wagt Verdi den ersten Schritt in eine völlig neue Dramatik, in der nicht mehr glatter Wohlgesang sondern Expressivität an erster Stelle steht. Verdi überträgt also das Drama ins Musikalische: Die Stimmen werden zum individuellen Ausdruck des Charakters, das Orchester lässt eine rein floskelhafte Begleitung hinter sich und nimmt aktiv am musikdramatischen Geschehen teil. Durch atmosphärisch dichte Stimmungsmalerei wird es zum wichtigen Träger der Handlung. Dies ist umso bedeutender, als Verdi in seiner Oper nicht allein das Politdrama und die inneren Konflikte der handelnden Figuren akzentuiert wissen will, sondern gerade auch dem fantastischen Element, dem Eindringen des Übersinnlichen in die menschliche Welt, große Bedeutung beimisst. Im 400. Todesjahr Shakespeares zeigt das Oldenburgische Staatstheater die überarbeitete Fassung des Werkes, die 1865 in Paris ihre Uraufführung erlebte und das Neuartige der Kompositionsweise noch stärker hervorhebt, als es die ursprüngliche Fassung tat.

Bilder

 
 

Besetzung

Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann
Regie: Nadja Loschky
Ko-Regie: Kateryna Sokolova
Bühne: Daniela Kerck
Kostüm: Claudio Pohle
Dramaturgie: Annabelle Köhler
Macbeth: Daniel Moon
Banquo: Ill-Hoon Choung
Lady Macbeth: Raffaella Angeletti
Kammerfrau: Melanie Lang
Macduff: N.N.
Malcolm: Philipp Kapeller
Ein Arzt: Henry Kiichli
Ein Mörder: Anthony Gardner
Ein Diener der Lady: Michael van Hagen
1. Erscheinung: Alwin Kölblinger
2. Erscheinung: Laura Asche/ Simone Hauburger
3. Erscheinung: Kaja Bultmann/ Lena Havekost
Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters

Termine

Premiere — 17.09.2016

20.01. 19.30 Uhr

Abendbesetzung

am 20.01. 19.30 Uhr

Macbeth — Daniel Moon
Banquo — Ill-Hoon Choung 
Lady Macbeth — Raffaella Angeletti 
Kammerfrau — Melanie Lang
Macduff — Thorsten Büttner 
Malcolm — Philipp Kapeller 
Ein Arzt — Henry Kiichli 
Ein Mörder — Anthony Gardner
Ein Diener der Lady — Michael van Hagen 
Ein Herold — Toshihiko Matsui
1. Erscheinung — Alwin Kölblinger 
2. Erscheinung — Laura Asche/ Lena Havekost 
3. Erscheinung — Kaja Bultmann/ Simone Hauburger

Musikalische Leitung — Vito Cristofaro

letzte Vorstellung:
29.01. 18.00 Uhr

Abendbesetzung

am 29.01. 18.00 Uhr

Macbeth — Daniel Moon
Banquo — Ill-Hoon Choung 
Lady Macbeth — Raffaella Angeletti 
Kammerfrau — Melanie Lang
Macduff — Thorsten Büttner 
Malcolm — Philipp Kapeller 
Ein Arzt — Henry Kiichli 
Ein Mörder — Anthony Gardner
Ein Diener der Lady — Michael van Hagen 
Ein Herold — Toshihiko Matsui
1. Erscheinung — Alwin Kölblinger 
2. Erscheinung — Laura Asche/ Lena Havekost 
3. Erscheinung — Kaja Bultmann/ Simone Hauburger

Musikalische Leitung — Vito Cristofaro

Spielstätte

Großes HausAnfahrt