Die Mitte der Welt

nach dem Roman
von Andreas Steinhöfel
Fassung von Matthias Grön
ab 13 Jahren

Was immer ein normales Leben auch sein mag – der siebzehnjährige Phil hat es nie kennengelernt. Zusammen mit seiner Zwillingsschwester Dianne und seiner jungen Mutter Glass wohnt er in einem verfallenen Anwesen am Rande einer Kleinstadt mit dem wundersamen Namen „Visible“. Seit einiger Zeit herrscht zwischen Glass und Dianne eine rätselhafte Eiszeit, die auch Tereza und Pascal, die ebenfalls zu Phils Patchworkfamilie gehören, nicht erklären können. Gut, dass wenigstens auf seine beste Freundin Kat Verlass ist, mit der er entspannt abhängen und rumalbern kann. Und dann passiert es: Ein neuer Schüler betritt nach den Sommerferien die Klasse und Phil verliebt sich in der Sekunde unsterblich. Nicholas scheint seine Gefühle zwar zu erwidern, doch er gibt Phil auch viele Rätsel auf. Das Chaos ist perfekt: Die erste große Liebe, aber auch Neid, Eifersucht und Geheimniskrämerei, die nicht zuletzt die Freundschaft mit Kat auf eine harte Probe stellen. Phils Suche nach seiner Mitte der Welt wird immer drängender.
Mit dem ihm eigenen magischen Realismus hat Andreas Steinhöfel ein heutiges Märchen über die Suche nach Orientierung in einer Welt ohne Wegmarken geschaffen. Der Roman wurde 2016 für das Kino verfilmt und gilt mittlerweile als Klassiker der Jugendliteratur. Steinhöfel hat für sein Gesamtwerk, zu dem u. a. ‚Rico, Oskar und die Tieferschatten‘ oder ‚Anders‘ zählen, 2013 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten. Franziska Stuhr studierte in Salzburg Regie, bevor sie am Oldenburgischen Staatstheater Regieassistentin wurde. ‚Die Mitte der Welt‘ ist ihre Diplominszenierung.

Besetzung

Bühne und Kostüme: Janna Keltsch
Musik: Philipp Koelges

Termine

Premiere — 22.02.2019

22.02. 20.00 Uhr

Spielstätte

ExerzierhalleAnfahrt