Carmen

Georges Bizet (1838 — 1875)

Oper in drei Akten
Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
nach einer Novelle von Prosper Mérimée
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

„Hendrik Vestmann und das Staatsorchester haben hörbar Freude an ihrer oft bezaubernden Nähe zu den Figuren auf der Bühne. Der Generalmusikdirektor hält die Musik in stimmiger Balance von Leichtigkeit und Tragödie.” (Nordwest Zeitung)

Eine sehr gelungene Inszenierung, vor allem musikalisch. Man geht raus in die Nacht und spürt diesen Effekt, den man auf diese Art nur in der Oper spüren kann: den berühmten Gänsehauteffekt. (Radio Bremen)

„Das alles ist bunt, unterhaltsam und professionell gemacht. (...) Dieses Konzept funktionirt auch deshalb weil Melanie Lang die Carmen mit starker Bühnenpräsenz und einem unverwüstlichen Optimismus zu gestalten versteht.” (Weser Kurier)


Sobald der Soldat Don José ihr endlich bedingungslos verfallen ist, verliert Carmen das Interesse an ihm und wendet sich einem neuen Liebhaber zu. Kaum verwunderlich, dass Don José das nicht so einfach akzeptieren kann … – und was sagt eigentlich dessen Verlobte Micaëla dazu? Wer kennt sie nicht, die tragische Geschichte um die berühmteste Femme Fatale der Operngeschichte, die am Ende ihrer eigenen Leidenschaft zum Opfer fällt? ‚Carmen‘ ist nach der ‚Zauberflöte‘ und ‚Hänsel und Gretel‘ die weltweit meistgespielte Oper, viele der Arien haben einen Stammplatz auf den obersten Rängen der Klassikcharts – und doch hat Bizets Oper bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Das liegt neben der meisterhaften Musik und der spannungsreichen Handlung vor allem daran, dass der wesentliche Gehalt des Stücks weit über ein folkloristisches Drama hinausgeht: Wie so viele Meisterwerke erweist sich auch ‚Carmen‘ immer wieder als offenes Kunstwerk, das mit jeder szenischen Interpretation neu geschrieben wird. In Oldenburg widmet sich diesem Werk der Regisseur Robert Lehmeier, der für seinen oftmals ungewöhnlichen Zugriff auf die Stücke bekannt ist. So gehört zu seinen aufsehenerregendsten Arbeiten die Bearbeitung von Mozarts ‚Così fan tutte‘ für zehn Männer, die in der Jahresumfrage von Theater heute als „bestes deutschsprachiges Theaterstück“ genannt wurde und an der viele bezeichnenderweise gerade die geistige Nähe zu Mozarts Original schätzten. Man darf also gespannt sein, in welchem Licht Lehmeier Bizets Oper zeigen wird, die alle hinlänglich zu kennen glauben …

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Besetzung

Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann/ Vito Cristofaro
Bühne und Kostüme: Stefan Rieckhoff
Don José: Evan LeRoy Johnson
Escamillo: Daniel Moon/ Tomasz Wija
Remendado: Timo Schabel
Dancaïro: KS Paul Brady
Zuniga: Ill-Hoon Choung
Moralès: Aarne Pelkonen
Carmen: Melanie Lang
Mercédès: Pavel Shmulevich
Klanghelden Jugendchor
Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters

Termine

Premiere — 27.05.2017

Spielstätte

Großes HausAnfahrt

Kurzeinführung